Heimatverein Frankfurt-Schwanheim

Heimatverein Frankfurt-Schwanheim präsentiert online Tagebücher

  • Judith Gratza
    vonJudith Gratza
    schließen

Das Museum des des Heimat- und Geschichtsvereins in Frankfurt-Schwanheim ist wegen der Corona-Krise geschlossen. Der Verein präsentiert deshalb die drei nächsten Bände der „Kobelt-Tagebücher“ online.

Auch wenn derzeit das Museum des Heimat- und Geschichtsvereins Schwanheim wegen der Corona-Krise geschlossen ist und die Veranstaltungen bis einschließlich Mai abgesagt wurden, geht hinter den Kulissen die Arbeit weiter. So kann der Verein auf seiner Homepage www. heimatmuseum-schwanheim.de ab sofort die drei nächsten Bände der „Kobelt-Tagebücher“ präsentieren.

Wilhelm Kobelt kam als erster Arzt 1869 nach Schwanheim und war Mollusken-Forscher an der Senckenbergischen Gesellschaft in Frankfurt. In seinen Tagebüchern notierte er Gedanken zu seiner Arbeit, viel über die örtlichen Begebenheiten, die Politik und seinen Einsatz für ein besseres Leben der arbeitenden Bevölkerung. In Schwanheim ist nach ihm ein kleiner, privat geführter Zoo benannt.

Gerade jetzt, wo viele Menschen etwas mehr freie Zeit hätten, sei es doch eine gute Gelegenheit, in den Tagebüchern zu lesen, teilt Schriftführerin Marion Wanderer mit. Kobelt hatte zu vielen Menschen Kontakt, daher habe der Verein ein Namensverzeichnis erarbeitet. Die Liste werde fortlaufend weitergeführt. Wer zu Namen, die dort noch nicht vorkommen, Informationen im Internet findet, möge dies dem Verein bitte mitteilen – gerne per E-Mail an info.hsg@web.de. dit

Kommentare