1. Startseite
  2. Frankfurt
  3. Heddernheim

Klimaschutz fördern

Erstellt:

Von: Pia Henderkes-Loeckle

Kommentare

U m das Bürgerengagement für den Klimaschutz zu unterstützen, bietet die Stadt über ein spezielles Förderprogramm finanzielle Zuwendungen für ehrenamtlich engagierte Privatpersonen und gemeinnützige Initiativen an. Darüber informiert das Energiereferat auch die Stadtteilparlamente.

Um das Bürgerengagement für den Klimaschutz zu unterstützen, bietet die Stadt über ein spezielles Förderprogramm finanzielle Zuwendungen für ehrenamtlich engagierte Privatpersonen und gemeinnützige Initiativen an. Darüber informierte Nathalie Kohlschütter, kommunale Klimaschutzberaterin beim Energiereferat der Stadt, den Ortsbeirat 8. Bezuschusst werden Projekte, die Energieeffizienz und -einsparung sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien zum Ziel haben. Die Fördermaßnahmen können bis zu 2000 Euro Sachkostenzuschuss pro Projekt betragen.

„Wir haben uns die Frage gestellt, wie wir engagierte Privatpersonen und Initiativen bei Klimaschutzprojekten unterstützten können“, erläutert Kohlschütter. Daraus entstand 2019 das neue Förderprogramm des Energiereferats „Bürgerengagement für den Klimaschutz“. Mit der Beihilfe sollen explizit Privatpersonen, gemeinnützige Organisationen, Bildungs- und Lehranstalten, Kinderbetreuungseinrichtungen und Religionsgemeinschaften in ihrem Engagement für den Klimaschutz unterstützt werden.

Das Projekt muss dabei einen Beitrag zum Wohl der Nachbarschaft leisten, CO2-Einsparung herbeiführen und somit in die Klimaschutzziele der Stadt einzahlen. Neben den vielfältigen Förderprogrammen des Energiereferats für größere Vorhabe sei ganz gezielt das ehrenamtliche Engagement in Kleinprojekten in den Blick genommen gefasst worden, sagt Kohlschütter.

Lebesmittel retten

So wurden in Hedddernheim im Jahr 2020 mehrere Kochaktionen finanziell unterstützt, bei denen die Teilnehmer:innen Tipps erhielten, wie sie im Alltag keine Lebensmittel verschwenden. Bereits produzierte Lebensmittel zu „retten“ statt sie wegzuwerfen spare CO2 ein, sagt Kohlschütter.

Bei der Initiative Repaircafé, von denen es stadtweit inzwischen 20 gibt, habe man die Kosten für die Flyer übernommen. Ihre Abteilung ist mit einem Jahresetat von 20 000 Euro ausgestattet. In den vergangenen drei Jahren seien insgesamt 24 Förderanträge eingegangen, von denen 14 Projekte finanzielle Unterstützung erhielten. Ein Drittel der Antragsteller seien Privatpersonen, zwei Drittel Institutionen und Vereine gewesen. „Wir möchten alle Bürger ermutigen, sich mit ihren Ideen bei uns zu melden und einen Förderantrag zu stellen“, sagt Kohlschütter.

Interessierte können sich unter der Telefonnummer 212 39193 oder per Mail an das Energiereferat wenden. Die Adresse lautet: energiereferat@stadt-frankfurt.de

Auch interessant

Kommentare