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Kirchstraße bleibt wie sie ist

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Von: Judith Dietermann

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Der für Heddernheim zuständige Ortsbeirat 8 ist mit seinen Ideen gescheitert, wie die stark befahrene Kirchstraße in Heddernheim für vor allem für Kita-Kinder und Schüler:innen sicherer werden kann. Geprüft werden soll nur, ob die Gewege vor der Robert-Schumann-Grundschule verbreitert werden können.

Gleich mehrere Vorschläge hatte der Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) dem Magistrat unterbreitet, wie man die stark befahrene Heddernheimer Kirchstraße sicherer gestalten könnte. Vor allem für die zahlreichen Schüler:innen und Kita-Kinder, die dort regelmäßig unterwegs sind. Aber viele der Vorschläge können laut Magistrat nicht umgesetzt werden.

So verursache die bauliche Änderung an der Kreuzung zur Habelstraße – am dortigen Zebrastreifen hatte der Ortsbeirat Gehwegnasen vorgeschlagen – neben der eigentlichen Vergrößerung der Gehwegflächen auch zusätzliche Kosten, so der Magistrat. Aus wirtschaftlichen Gründen sei es daher ratsam, solche Ergänzungen oder Umgestaltungen im Rahmen der erforderlichen Instandsetzung der Fahrbahnen auszuführen. Diese stehe jedoch dort in absehbarer Zeit nicht an.

Eine Absage erteilt der Magistrat auch dem Vorschlag, die Markierung für den Radverkehr von der Habelstraße 14 bis zur Heddernheimer Kirchstraße 23 durch Poller vor parkenden Autos zu sichern. Sie würden eine Gefahrenquelle für die Radfahrer:innen darstellen, heißt es.

Erhöhung nicht machbar

Der Magistrat sieht auch eine leichte Fahrbahnerhöhung auf Höhe der Heddernheimer Kirchstraße 23 bis 25 kritisch. Dies liege unter anderem an den erhöhten Emissionen durch abbremsende und beschleunigende Fahrzeuge, den Geräuschen und Erschütterungen beim Überfahren sowie den Problemen beim Befahren mit Linienbussen, Rettungs- und Einsatzfahrzeugen.

Geprüft werden soll nur, ob durch Markierungen auf Höhe der Robert-Schumann-Grundschule der Gehweg auf beiden Seiten so verbreitert werden kann, dass die Fahrbahn in Richtung Zebrastreifen verengt und der fahrende Verkehr in die Straßenmitte gelenkt wird.

Erhöht werde die Fahrbahn an dieser Stelle aus den bereits genannten Gründen allerdings nicht, so der Magistrat. Statt an der Kreuzung Heddernheimer Kirchstraße / Gerningstraße Gehwegnasen zu bauen, werde geprüft, ob vor den Hausnummern 7 und 10 eine Lösung mit Markierungen erreicht werden kann. jdi

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