Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Grillplatz an der Hadrianstraße ist geschlossen. Zu groß war der Ärger über Lärm und Müll.
+
Der Grillplatz an der Hadrianstraße ist geschlossen. Zu groß war der Ärger über Lärm und Müll.

Heddernheim

Keine Alternativen für Grillplatz

  • VonPia Henderkes-Loeckle
    schließen

Die Suche nach einer Alternative für den geschlossenen Grillplatz an der Hadrianstraße gestaltet sich schwierig. Weil es in Heddernheim keine geeigneten Flächen gibt, schlägt die SPD im Ortsbeirat 8 Standorte im benachbarten Bezirk vor. Das sorgt für Unmut.

Das Grünflächenamt ist derzeit dabei, den Grillplatz Hadrianstraße offiziell zu schließen und aus der städtischen Liste zu streichen. Die Suche nach einer Alternative gestaltet sich allerdings schwierig. „Es gibt kaum Flächen, die für eine solche Nutzung geeignet wären“, erklärt Amtssprecherin Lena Berneburg. Eine Fläche östlich der Rosa-Luxemburg-Straße zwischen Nidda und der Gaststätte Ginnheimer Wirtshaus werde noch geprüft.

Diese Fläche schlug die SPD im Ortsbeirat 8 vor. Zudem einen Standort an der Ausfahrt von der Rosa-Luxemburg-Straße (stadteinwärts) zur Straße Am Ginnheimer Wäldchen. Das Problem: beide Areale liegen in der Zuständigkeit des Ortsbeirates 9.

Die Fraktionen von CDU und Grünen äußern sich irritiert über den SPD-Antrag. „Die Flächen betreffen den Ortsbeirat 9, ich halte den Antrag für übergriffig“, argumentiert Joachim Rotberg (CDU). Es sei sinnvoller, mit den Vertretern des benachbarten Ortsbeirats zu reden, statt solche Anträge zu stellen. Dieser Sichtweise schließt sich Eric Harbach (Grüne) für seine Fraktion an. „Sollen wir denn jetzt die Arbeit der Stadt Frankfurt machen und den Ortsbeirat 9 verärgern?“ fragt Rolf Porsche (CDU). Stephanie Mohr-Hauke (SPD) sieht in dem Antrag keine Übergriffigkeit und erwidert: „Man kann die Flächen doch zumindest einmal prüfen lassen.“ Der Antrag wurde aber bei Enthaltung der Grünen von den anderen Fraktionen (CDU, FDP, FW, BFF, Linke) mehrheitlich abgelehnt. Antragsteller Hans Creß (SPD) berichtet, er habe sich selbst schon auf die Suche gemacht. Im mit knapper Mehrheit beschlossenen Antrag der Januarsitzung steht als letzter Punkt, dass die Stadt eine Altenative finden soll. Das habe ihm nicht gereicht.

„Die Fläche östlich der Rosa-Luxemburg-Straße wurde von uns bereits im August letzten Jahres vorgeschlagen, dazu hat sich die Stadt bisher nicht geäußert“, erklärt Creß. Dort befand sich ein Verwaltungsgebäude der Bundesgartenschau. Es könnten noch Versorgungsleitungen vorhanden sein, die für eine fest installierte Toilettenanlage genutzt werden könnten, vermutet er. „Dixi-Toiletten sind nicht optimal und werden gerne zu Objekten für Vandalismus“, sagt Creß.

Beide Standorte haben für ihn große Vorteile: sie lägen weit ab von einer Wohnbebauung, und die U-Bahn-Station Niddapark sei in unmittelbarer Nähe. Es gehe ihm nicht darum, den Grillplatz irgendwo hinzuschieben, auf Heddernheimer Seite sehe er allerdings keine Alternativen. „Es wird doch jetzt schon überall wild gegrillt, auch in Ginnheim und im Niddapark“, sagt Creß. Die Leute wollten grillen und bräuchten Angebote.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare