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Geld für Museum

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Blick auf das Areal „In der Römerstadt 126-134“. Die ABG will dort 200 Wohnungen samt Tiefgarage bauen. Der Ortsbeirat will Funde, die bei der Ausgrabung zutage treten, frühzeitig retten und für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
Blick auf das Areal „In der Römerstadt 126-134“. Die ABG will dort 200 Wohnungen samt Tiefgarage bauen. Der Ortsbeirat will Funde, die bei der Ausgrabung zutage treten, frühzeitig retten und für die Öffentlichkeit zugänglich machen. © christoph boeckheler*

Die CDU will die römischen Funde in der Römerstadt für die Öffentlichkeit vor Ort zugänglich machen. Die Stadt soll daher finanzielle Mittel für das Archäolgische Museum bereitstellen. Die ABG Frankfurt Holding plant auf dem Areal den Bau von 200 Wohnungen.

Die CDU im Ortsbeirat 8 fordert von der Stadt finanzielle Mittel und falls nötig, zusätzliche temporäre Stellen für das Archäologische Museum im Haushalt 2023 bereitzustellen. Damit soll ein museales und bauliches Konzept erarbeitet werden, um die Bodendenkmäler der Römerstadt Nida in originaler Lage zu erhalten und mit einer Museumsaußenstelle der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Für eine Anschubfinanzierung und begleitende Projekte sollen Spenden und Stiftungsmittel erworben werden.

Der Ortsbeirat setzt sich seit Jahren für eine Präsentation römischer Funde In der Römerstadt 126-134 ein. Er hat einen Runden Tisch mit Vereinen sowie Archäologinnen und Archäologen initiiert, um ein Konzept zu entwickeln. Die städtische Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt Holding will auf dem Areal 200 Wohnungen mit Tiefgarage bauen.

Unterstützung erhält der Ortsbeirat durch einen mehrheitlichen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Eine Bebauung – mit größtem Bedacht – soll erst erfolgen, wenn die archäologischen Grabungen abgeschlossen und die Funde gesichert sind. Ebenso soll ein Konzept für die Präsentation der Bodendenkmäler unter Federführung des archäologischen Museums erarbeitet werden. Dabei sei die ortsgebundene Authentizität und Erlebbarkeit am Fundort oder in dessen Nähe sicherzustellen.

„Wir begrüßen die Unterstützung der Stadt“, erklärt Ortsvorsteherin Katja Klenner (CDU). Der Ortsbeirat freue sich explizit in das Vorgehen eingebunden zu sein. Bei einem ersten Treffen des Runden Tisches Anfang März sei das Arbeitsprogramm abgesteckt worden. Am zweiten Treffen im Sommer wollen Andrea Hampel, Leiterin des Denkmalamts, und ABG-Geschäftsführer Frank Junker teilnehmen. phl

Der Ortsbeirat 8 tagt am Donnerstag, 24. März, um 19.30 Uhr im Saalbau Titus-Forum, Walter-Möller-Platz 2.

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