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Kein Konzept für den Niddauferweg

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Von: Judith Dietermann

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So leer ist es selten am Niddauferweg. Nicht selten kommt es dort zu Konflikten zwischen Spaziergänger:innen, Hundebesitzer:innen und Radfahrer:innen.
So leer ist es selten am Niddauferweg. Nicht selten kommt es dort zu Konflikten zwischen Spaziergänger:innen, Hundebesitzer:innen und Radfahrer:innen. © Monika Müller

CDU im Ortsbeirat 7 scheitert mit Vorstoß, Konflikte auf der Strecke baulich zu lösen. Farbechet/ Linke forderten stattdessen, auf die Situation erneut mit einen Aktionstag aufmerksam zu machen.

Viel hat der Ortsbeirat 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) in den vergangenen Jahren unternommen, um die Konflikte am Niddauferweg zwischen Spaziergänger:innen, Hundebesitzer:innen und Radfahrer:innen zu minimieren. Wie das Markieren von sogenannten Haifischzähnen, die Forderung nach mehr Kontrollen oder gar einem Aktionstag zusammen mit der Michael-Ende-Schule, bei dem die Menschen auf dem Uferweg gezielt angesprochen wurde.

Das hatte allerdings bislang wenig Erfolg, so die CDU-Fraktion, die deshalb in der jüngsten Sitzung des Stadtteilgremiums einen erneuten Vorstoß wagte, um „das Chaos“ in den Griff zu bekommen, wie Thomas Rätzke es bezeichnete. Weil sich der gewünschte Erfolg nicht eingestellt habe, müssten deshalb bauliche Maßnahmen für mehr Sicherheit auf den Wegen entlang der Nidda sorgen, heißt es in dem entsprechenden Antrag.

Dieser fand allerdings keine breite Mehrheit und wurde letztlich abgelehnt. Zuvor mussten Rätzke und seine Kollegen viel Kritik einstecken. Wie von Torben Zick (Farbechte/ Linke), der fand, die CDU stelle die Radfahrer:innen „unter Generalverdacht“. Statt baulicher Maßnahmen sei es vielleicht sinnvoller den Aktionstag von einst zu wiederholen. „Alle Verkehrsteilnehmer über ein Konzept unter einen Hut zu bekommen, wie die CDU es sich wünscht, wird nicht funktionieren“, meinte er.

Für Hans-Jürgen Sasse (SPD) besteht das Problem hauptsächlich am Wochenende. Zudem sei „alles, was möglich ist“ bereits getan worden. Vielmehr sollte man an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer:innen appellieren und die Kontrollen am Wochenende erhöhen.

Unterstützung für die CDU gab es derweil von Rosemarie Lämmer (BFF). „Wir sollten alles weiterhin versuchen, vielleicht findet der Magistrat ja den Stein der Weisen“, sagte sie.

Veljko Vuksanovic (CDU) appellierte an die anderen Ortsbeiratsmitglieder nicht zu resignieren. Jetzt müssten „die Profis überlegen, wie man alle Wünsche zu einem Konzept zusammenfassen kann“. Ein Versuch der scheiterte. CDU, BFF, FDP und Freie Wähler stimmten für den Antrag, Grüne, SPD, Farbechte/ Linke und Ökolinx dagegen.

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