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Wasserrohrbruch unterspült Fahrbahn

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Von: Niklas Mag

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Anfang Mai wurde die Korffstraße durch einen Wasserrohrbruch unterspült. Busse konnten längere Zeit nicht fahren.
Anfang Mai wurde die Korffstraße durch einen Wasserrohrbruch unterspült. Busse konnten längere Zeit nicht fahren. © christoph boeckheler*

Ortsbeirat 14 will über Zustand der Leitungen der Korffstraße informiert werden. Schon mehrfach gab es in den vergangenen Jahren Probleme mit den Rohren.

Der Wasserrohrbruch in der Korffstraße Anfang Mai hat für große Probleme gesorgt. Die Stadt bedauert den Vorfall, erklärte aber bereits auf Anfrage, man habe alles im Griff. Dem Ortsbeirat 14 (Harheim) reicht das nicht. CDU und Grüne hatten in der jüngsten Sitzung am Montagabend jeweils einen Antrag zum Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Nach kurzer Absprache verabschiedete das Gremium die Vorlage der Grünen als gemeinsamen Antrag aller Fraktionen.

Darin fragt der Ortsbeirat, was Ursache für den Rohrbruch in der Korffstraße war und warum man nicht deren komplette Erneuerung in Betracht ziehe. Damit stellt das Gremium der Stadt noch einmal Fragen, die diese für beantwortet hält. Denn die Stellungnahme aus dem Jahr 2017 gelte weiterhin, teilten die Netzdienste Rhein-Main (NRM) mit. In dieser heißt es, es seien vor allem Hausanschlüsse in der Korffstraße betroffen, aber diese wären bereits zum Großteil repariert. Auch beim Vorfall Anfang Mai war es nun wieder eine defekte Hausleitung.

Für die Parteien ist das Grund zur Nachfrage. Stefan Quirin (CDU): „Es gab ja schon viele Vorfälle dieser Art an dieser Stelle.“ Aber diesmal sei es besonders schlimm gewesen. Die Stadt spreche von Hausanschlüssen, die zum Großteil repariert wären, doch sei der Defekt eher in der Straße aufgetreten. „Die war förmlich unterspült. Deshalb geht es uns darum, jetzt noch einmal prüfen zu lassen und schwarz auf weiß Erkenntnisse zu bekommen, wie der Zustand der Leitungen ist.“ Anwohner:innen hätten berichtet, dass das Wasser immer wieder eisenhaltig schmecke und der Wasserdruck schon abgefallen sei.

„Die offizielle Haltung ist ja, dass es keine taufrischen Leitungen mehr sind, aber man auch nicht den Bedarf sehe, diese zu erneuern“, sagt Helmut Seuffert (Grüne). Das sei zwar verständlich, aber es gebe seit Jahren Probleme mit den Rohren an dieser Stelle. „Und die Auswirkungen waren diesmal großflächig zu spüren. Die Busse sind eine Woche nicht gefahren und ich finde, das gibt nun schon Anlass dazu, mal zu schauen, ob die Leitungen hier nicht komplett ausgetauscht werden können.“

Laut Mainova habe ein Techniker die Korffstraße zuletzt 2021 geprüft. Die NRM prüfe jährlich rund 700 Kilometer des insgesamt 2000 Kilometer langen Wassernetzes. „Dass bedeutet, dass unser Frankfurter Trinkwassernetz in drei Jahren einmal vollständig überprüft wird.“

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