Harheim

Tempo 30 in Harheim-Süd erzwingen

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Die Bewohner des Neubaugebiets beklagen sich weiter über Raser. Streetprint nervt statt die Lage zu entschärfen.

Die Bewohner des Neubaugebiets Harheim-Süd ärgern sich nach wie vor über Rowdies und Temposünder auf ihren Straßen. Eine ganze Reihe von Bürgern hat sich jüngst in der Sitzung des Ortsbeirat 14 beschwert. „Wir werden uns mit dem Thema nochmal eindringlich beschäftigen müssen“, sagt Ortsvorsteher Frank Immel (CDU).

Seit Jahren reißen die Klagen nicht ab, an Tempo 30 halte sich kaum jemand, sagen die Anwohner. Auch die neue Anordnung der Parkplätze – um die Straßen enger wirken zu lassen – haben nicht den gewünschten Erfolg gehabt. An zwei Kreuzungen im Niederfeld und an der Ecke Philipp-Schnell-/Spitzenstraße hat die Stadt darum sogenannten Streetprint angebracht.

Das ist ein leicht erhöhter, rauer Asphalt, in den rote Muster geprägt sind. Die Kreuzungskunst soll Autofahrer dazu bringen, langsamer zu fahren. Wer darüber fährt, spürt den Wagen auch leicht vibrieren. Wer zu schnell fährt, macht Radau. Das haben die Nachbarn erlauscht. Und sie sagen, dass das eher die Regel als die Ausnahme sei. Regelmäßig schreckten sie morgens deswegen aus den Betten.

Als ersten Schritt zu ruhigerem Verkehr hat der Ortsbeirat nun einen Antrag der SPD beschlossen. Die Stadt möge die Fahrbahnverengung Im Niederfeld deutlicher kenntlich machen, durch Blumenkübel oder Poller. Autofahrer würden die Engstelle kaum wahrnehmen und ihr Tempo nicht drosseln.  

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