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Spielplatz am Auweg soll hundefrei bleiben

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Von: Niklas Mag

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Auf Spielplätzen herrscht generell ein Hundeverbot. Aber nicht jeder Halter oder jede Halterin hält sich daran.
Auf Spielplätzen herrscht generell ein Hundeverbot. Aber nicht jeder Halter oder jede Halterin hält sich daran. © Andreas Arnold

Weil freilaufende Hunde immer wieder ein Problem sind, fordert der Harheimer Ortsbeirat 14, an Spielplätzen Verbotsschild aufzustellen. Eine Anleinpflicht vor der Grundschule lehnt er indes ab.

Freilaufende Hunde, vor allem solche, die nicht auf Frauchen oer Herrschen hören, können zum Problem werden. Auch in Harheim. So treiben sich vor der Grundschule, dem Kinderzentrum in den Schafgärten und an den Spielplätzen regelmäßig freilaufende Hunde herum, kritisierte Marcus Kapust (BFF) in der Sitzung des Ortsbeirats 14 (Harheim) am Montagabend.

Für den Spielplatz am Auweg forderte er ein Verbotsschild für das Mitführen von Hunden, vor der Grundschule eine Anleinpflicht für Hunde. „In Hessen gibt es keine allgemeine Leinenpflicht, aber sie kann an spezifischen Plätzen eingeführt werden. Aus meiner Sicht ist das dringend nötig, das dort auch zu tun“, sagte Kapust.

Helmut Seuffert (Grüne) sah das anders: „Die Hundeverordnung in Hessen sagt, dass Hunde permanent beaufsichtigt werden und rückrufbar sein müssen. Wer seinen Hund außer Reichweite laufen lässt, macht sich also ohnehin strafbar.“

Stefan Quirin (CDU) hat nach eigener Aussage mit Eltern- sowie Anwohnerinnen und Anwohnern gesprochen. „Es gibt keine Beschwerden, dass es dort Probleme mit Hunden gibt.“ Ute Spoerel (Grüne) wies darauf hin, dass man alle nötigen Informationen erhält, wenn man einen Hund anmeldet. „Die Leute sollten also wissen, wie sie sich an Orten wie vor der Schule zu verhalten haben.“ Dementsprechend lehnte die große Mehrheit die Forderung nach einer Anleinpflicht vor der Grundschule ab.

Aber: Der Spielplatz am Auweg sei regelmäßig verschmutzt, merkte Kapust an. Kinder kämen dort immer wieder in Kontakt mit Hundekot. „Die Gründe dafür können nur Ignoranz, Bequemlichkeit und fehlendes Verantwortungsbewusstsein der Hundebesitzer gegenüber den Kindern sein“, so Kapust. „Folglich ist dieser Platz mit einer entsprechenden Beschilderung zu versehen.“

Seuffert glaubt nicht, dass das was bringt. „Die Grünflächensatzung verbietet Hunde auf Spielplätzen. Aus früheren Zeiten sind in Harheim noch einige Spielplätze mit Schildern ausgestattet.“ Halter:innen wüssten aber, dass Hunde dort verboten sind. „Deshalb denke ich, dass wir keine Schilder brauchen.“

CDU-Mann Quirin plädierte dafür, die Beschilderung einheitlich zu halten. „Auf einigen Spielplätzen stehen die Schilder, auf anderen nicht. Ich denke, wir sollten dafür sorgen, dass wir auf jedem Spielplatz dasselbe Bild haben.“ Nur deshalb wurde der Antrag mit Gegenstimmen der Grünen beschlossen. nma

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