Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Harheim

Sorge um Harheimer Bürgerhaus

  • VonNiklas Mag
    schließen

Diskussion im Ortsbeirat um einen neuen Vertrag für den Pächter. Für den fällt fortan das Bewirtungsprivileg weg, was viele nicht verstehen können.

Die Menschen in Harheim sorgen sich um ihr Bürgerhaus. Das wurde in der jüngsten Ortsbeiratssitzung mehr als deutlich, denn der Saal war voll besetzt, und bereits in der Fragestunde zu Beginn der Sitzung wurde das Bürgerhaus zum Thema. Außerdem hatten CDU, SPD und Grüne ein Auskunftsersuchen zu dem Gebäude auf die Tagesordnung setzen lassen.

Die ABG Holding, die für das Bürgerhaus zuständig ist, hatte zwar vor der Sitzung noch über die Medien beruhigend auf die Harheimer und Harheimerinnen eingewirkt. Doch die Sorgen sind geblieben. Ortsvorsteher Frank Immel (CDU) fasst die Situation kurz zusammen: „Es gibt einen neuen Pachtvertrag, den die ABG mit dem Pächter Ali Umran verhandelt hat. Da sind natürlich viele Einzelheiten drin, aber es sind schon eine Menge Veränderungen dabei, die auch die Allgemeinheit betreffen.“

Künftig kümmere sich nämlich die Saalbau Frankfurt, die zur ABG Holding gehört, um die Verwaltung des Bürgerhauses, nicht mehr der Pächter. Für Umran falle das Bewirtungsprivileg bei Veranstaltungen im Saal oder den Clubräumen weg. Zudem sollen die Clubräume 1 und 2 künftig nicht mehr existieren, sondern nach einem Umbau dem großen Saal zugeschlagen werden. Weiterhin bekommen die Räume neue Namen.

Günter Schöneck, Vorsitzender des Vereinsrings Harheim, wendete sich an den Pächter Ali Umran. Es missfalle ihm, dass Umran zukünftig bei Veranstaltungen im Bürgerhaus zwar die ganze Arbeit mache, aber sein Restaurant die Veranstaltungen nur noch verköstigen darf, wenn das von den Gästen gewollt ist.

„Ich muss weiterhin auf jeden Fall bei jeder Feier bis zum Ende bleiben, eventuell abräumen und dann noch abschließen“, bestätigte Umran. Selbst, wenn er die Feiernden nicht bewirtet, weil diese ihren eigenen Caterer mitgebracht hätten. Schöneck kündigte deshalb an: „Bei jeder Veranstaltung des Vereinsrings werden wir uns von Ali bewirten lassen.“ Stefan Quirin (CDU) war ebenfalls wenig begeistert: „Der Saal ist doch dann so groß, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das vermietungstechnisch Sinn ergibt.“

Für Feiern von etwa 60 Menschen sei der Saal dann nämlich zu groß und zu teuer, der verbliebene Clubraum 4 aber zu klein. „Das ist wieder so ein Thema, wo sich Leute am Reißbrett ihre Gedanken machen, aber die Leute vor Ort einfach übergangen werden. Ich finde, wir sollten darauf bestehen, dass wir bei Themen wie dem Bürgerhaus zumindest mal angehört werden“, so Quirin weiter.

Der Ortsbeirat fasste im späteren Verlauf deshalb die Anträge von CDU, SPD und Grünen zusammen und brachte sie einstimmig auf den Weg. Damit verlangt der Ortsbeirat eine Erklärung, welche mittel- und langfristigen Änderungen im Bürgerhaus zu erwarten sind. So soll verhindert werden, dass Harheim ein Schicksal wie dem Bürgerhaus Nieder-Erlenbach droht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare