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Harheim

Mini-Hallenbad für Gymnasium Nord gefordert

Der Harheimer Ortsbeirat spricht sich einstimmig für ein Lehrschwimmbecken am neuen Schulstandort aus - auch wenn das Bildungsdezernat keinen Platz dafür sieht.

Für große Einigkeit im Ortsbeirat 14 (Harheim) hat am Montagabend ein SPD-Antrag für ein Lehrschwimmbecken im zu bauenden Gymnasium Nord gesorgt.

Der Bedarf sei enorm, führte die SPD im Antrag aus. Das Minihallenbad könnte außerdem nach Schulschluss von Vereinen und Privatleuten genutzt werden, wie Julia Sommer (SPD) im Gremium noch einmal erläuterte. Stefan Quirin, Fraktionsvorsitzender der CDU, begrüßte den Vorstoß. „Wenn jetzt nicht der Zeitpunkt dafür ist, wann dann?“, sagte er. Solche Planungen im Nachhinein erst zu tätigen, würde schwieriger und teurer werden, als sie von vornherein zu berücksichtigen. Zudem würden nicht nur die Stadt Frankfurt, sondern auch alle anderen Kommunen im Umkreis von einem Lehrschwimmbecken profitieren.

Auch Ute Spoerel (Grüne) freute sich über den Antrag: „Kinder haben viel zu wenig Schwimmunterricht. Gerade weil auch in Bad Vilbel das Schwimmbad zugemacht hat. Es ist absolut notwendig, dass kurze Beine auch kurze Wege zum nächsten Schwimmbecken haben.“

Der Ortsbeirat 15 in Nieder-Eschbach berate über einen gleichlautenden Antrag, berichtete Spoerel zudem. Ihre Fraktionskollegin Sabine Lubkowitz-Schönau meinte, den Antrag könne man nur unterstützen.

Sie wies allerdings auch auf eine Schattenseite hin, die die Idee der SPD habe: „Ich hatte bei zwei Gelegenheiten die Bildungsdezernentin Sylvia Weber von der SPD darauf angesprochen. Da hieß es leider, das sei nicht darstellbar. Offenbar besteht keine Bereitschaft seitens des Bildungsdezernats, hier ein Lehrschwimmbecken einzuplanen.“

Auch auf Anfrage hatte sich das Dezernat in der vergangenen Woche negativ geäußert: „Die Fläche für den Bildungscampus Nord, wo der Neubau des Gymnasiums Nord, eine Grundschule und eine Kita entstehen, bietet keinen weiteren Platz für eine Schwimmhalle“, hieß es.

Jedoch stünde im neuen Koalitionsvertrag, dass weitere Standorte von Schulschwimmbädern wohlwollend geprüft würden. Ob der Vertrag jemals Gültigkeit erlangen wird, ist derzeit allerdings noch offen. Im Ortsbeirat schlug Axel Schmidt (CDU) abschließend vor, den Antrag zu einem gemeinsamen Antrag aller Parteien umzuwandeln. Das könne ihm mehr Nachdruck verleihen, weil es die Einigkeit im Stadtteilgremium zeige. Damit war die SPD einverstanden und der gemeinsame Antrag wurde einstimmig angenommen.

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