Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Harheim

Mehr Licht für Neubaugebiet

In viele Straßen im Neubaugebiet im Harheimer Süden fehlen nach Ansicht des Ortsbeirats 14 Laternen. Ebenso auf einem Radweg nach Nieder-Erlenbach.

Der Ortsbeirat 14 (Harheim) ist in der ersten Sitzung des Jahres mit einstimmigen Voten zu den Anträgen der Fraktionen gestartet. Diskutiert wurde trotzdem viel und vor allem über das Thema Beleuchtung. CDU und BFF hatten jeweils Anträge zum Thema eingebracht.

Im Neubaugebiet im Süden Harheims sei die Straßenbeleuchtung und -beschilderung ungenügend, bemängelte Marcus Kapust (BFF): „Die Postboten oder Besucher, die sich nicht gut auskennen, können nicht erkennen, zu welcher Straße die Häuser gehören.“ Die Zwischenstraßen in der Mitte des Gebiets benötigten dringend Schilder an der Straßenecke, sagte Kapust. Laternen für die rund 50 Häuser fehlten gänzlich. „Es spielen Kinder auf der Straße und es gibt einen kleinen Spielplatz, der aktuell ab etwa 16.30 Uhr stockdunkel ist.“

Ortsvorsteher Frank Immel (CDU) wies darauf hin, dass es sich dort um Privatstraßen handele. „Sind dann nicht die Eigentümer zuständig?“ Doch Kapust war sich sicher: „Seit 2018 ist das Gebiet bewohnt, und aus den Eigentümersitzungen weiß ich, dass die Anwohner den Bedarf sehen. Auch auf einem Privatgrundstück darf man nicht einfach machen, was man will.“ Selbst wenn die Stadt nicht zuständig sei, könnte sie den Bauträger ermahnen. „Außerdem hat der Bauträger bei der Frage an die Stadt verwiesen“, erläuterte Kapust.

Helmut Seuffert (Grüne) begrüßte den Vorstoß: „Es ist nicht herauszufinden, wie die Straßen dort heißen. Ob die Beleuchtung wirklich nicht ausreicht, weiß ich aber nicht.“ Stefan Quirin (CDU) erklärte, zumindest der Frage nach den Straßenschildern sollte der Ortsbeirat unbedingt nachgehen. „Das kann eigentlich nicht das Problem sein. Keine Eigentümergemeinschaft kommt drum herum, dass sich die öffentliche Hand bei solchen Themen einmischt.“ Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Ein Antrag der CDU forderte eine Beleuchtung des Fuß- und Radwegs zwischen Harheim und Nieder-Erlenbach. „Anträge dazu wurden 2015 bereits abgelehnt“, sagte Stefan Quirin. „Der Aufwand wäre zu groß, hieß es damals. Aber der Fuß- und Radverkehr hat in den vergangenen Jahren ganz immens zugelegt.“ Lastenräder und Fahrradanhänger seien mittlerweile viel häufiger unterwegs. Für die Sicherheit sei eine Beleuchtung deshalb „absolut relevant“. Zudem sollten die Lichtmasten mit Solarmodulen ausgestattet werden.

Mit seinem Antrag rannte Quirin bei den Grünen offene Türen ein: „Wir waren damals alle sehr froh, dass es den Weg überhaupt gibt. Aber heutzutage gehört eine passende Beleuchtung einfach zum Standard, die Forderung ist also völlig berechtigt“, sagte Seuffert. Allein der Sicherheitsaspekt würde ausreichen, um eine Beleuchtung zu rechtfertigen, war er sich sicher. „In Zukunft sollte das für alle Radwegeverbindungen nach und aus Harheim gemacht werden.“ Der CDU-Antrag wurde einstimmig verabschiedet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare