Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mehr Ladestationen wie diese in der Frankfurter Innenstadt wünscht sich auch der Ortsbeirat für Harheim.
+
Mehr Ladestationen wie diese in der Frankfurter Innenstadt wünscht sich auch der Ortsbeirat für Harheim.

Harheim

Mehr Ladestationen für E-Fahrzeuge in Harheim

Der Harheimer Ortsbeirat setzt sich für mehr Ladestationen für E-Fahrzeuge in Harheim ein. Zudem soll der Radverkehr besser geschützt werden.

In der ersten Sitzung des Harheimer Ortsbeirats 14 nach der Sommerpause drehten sich am Montagabend die Diskussionen vor allem um die Mobilität im Ortsteil. Diese soll künftig durch Rufbusse mit E-Motor verbessert werden. Die Harheimer Grünen glauben indes, dass sich die Stadt eine Chance entgehen lässt: „Ab Oktober wird in einem Pilotprojekt im Nordosten mit elektrischen Kleinbussen einen On-demand-Service anbieten. Diese Fahrzeuge müssen vermutlich lokal regelmäßig aufgeladen werden“, erklärt Helmut Seuffert (Grüne). Seine Partei wolle nun prüfen lassen, ob diese Ladestationen nicht auch von der Allgemeinheit genutzt werden können.

Stefan Quirin (CDU) findet lobt die Rufbusse. „Das wird uns eine gewisse Bequemlichkeit bringen.“ Laut Traffiq würden diese von einer externen Firma betrieben. Und die gehe dann so vor, dass sie kleine Betriebshöfe einrichtet, an denen die Busse geladen werden. „Diese können überall entstehen. Beispielsweise auch in Bad Vilbel“, so Quirin.

„Die Busse haben eine Batteriekapazität von etwa einem Tagesbedarf. Diese Firma ist da wohl sehr eingespielt, das funktioniert andernorts alles ziemlich gut“, berichtet er von seinen Recherchen. „Allerdings sind diese Ladestationen ja rein unternehmerisch, die brauchen die für ihre Busse. Ich denke nicht, dass diese Betriebshöfe öffentlich nutzbar gemacht werden können.“ Doch Seuffert ließ nicht locker. Der Antrag ging schließlich mit den Stimmen der Grünen durch, die anderen Fraktionen enthalten sich.

Wer künftig nicht mit den Rufbussen fahren will oder kann, greift in und um Harheim besser auf das Fahrrad zurück. Auch bei diesem Thema gibt es im Ortsbeirat Gesprächsbedarf. Ein bereits mehrfach zurückgestellter Antrag der CDU fordert einen Radschutzstreifen im Harheimer Weg auf der nördlichen Seite zwischen dem Ende des bestehenden Radwegs und der Einmündung Friedrichsdorfer Straße. „Die Behauptung des Magistrats, dass für einen Schutzstreifen der Platz nicht ausreiche, trifft nicht zu. Der Platz auf der Fahrbahn reicht nur deshalb nicht aus, weil er von Autofahrern als Parkplatz genutzt wird, was mit dem Anlegen des Schutzstreifens hinfällig ist“, hieß es in einem CDU-Antrag.

In vergangenen Sitzungen wurde bereits über Sinn und Unsinn von Schutzstreifen diskutiert. Die Grünen hatten sich für andere Lösungen stark gemacht, wollten der CDU bei ihrem Antrag aber jetzt keine Steine in den Weg legen. Ortsvorsteher Frank Immel (CDU): „Eine Studie aus Baden-Württemberg zeigt, dass die Schutzstreifen einen positiven Effekt haben und die Geschwindigkeit von Autos reduzieren“, sagte er. „Der Platz an der beschriebenen Stelle ist ausreichend, um mindestens auf einer Seite einen Streifen von 1,40 Meter Breite zu installieren.“ Der Antrag wurde bei Enthaltung der Grünen angenommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare