Harheim

Angebote für Jugend

  • schließen

Ein Projekt der evangelischen Kirchengemeinde soll auf Harheim ausgeweitet werden. Der Ortsbeirat unterstützt zudem eine Befragung von Jugendlichen in Harheim durch das Sozialdezernat.

Der Ortsbeirat 14 unterstützt geschlossen das Vorhaben, in Harheim offene Jugendarbeit anzubieten. Dabei geht es um ein Projekt der evangelischen Kirchengemeinde im benachbarten Nieder-Erlenbach, das auf Harheim ausgeweitet werden soll.

Um Jugendarbeit gibt es schon seit Jahrzehnten Diskussionen im kleinen nördlichen Stadtteil. Noch im vergangenen Jahr hatte die CDU im Ortsbeirat den Bedarf eines Jugendhauses angezweifelt. Nun hat sie den Antrag zur Jugendarbeit auf den Weg gebracht. Darin wird festgehalten, dass der Ortsbeirat das Vorhaben der Gemeinde unterstützt, das in den Räumen der evangelischen Kirche in Harheim stattfinden soll. Der Magistrat solle die Idee ebenfalls unterstützen.

Weil dieser aber bereits genau solche Signale gesendet habe als Reaktion auf die offizielle Anfrage der Kirchengemeinde, hatten vor allem die Grünen und die SPD ihre Probleme mit dem Antrag. Er sei nicht mehr notwendig, so der Tenor der Kritiker. Dem entgegnet Ortsvorsteher Frank Immel (CDU), dass der Antrag die bestehende Idee lediglich bekräftigen solle.

Und so einigten sich die Fraktionen am Ende sogar darauf, den Antrag interfraktionell – mit Ausnahme der fehlenden BFF – laufen zu lassen. Mit einer wichtigen Ergänzung: Der Ortsbeirat unterstützt damit auch eine Befragung von Jugendlichen in Harheim durch das Sozialdezernat, durch die der konkrete Bedarf an Angeboten der offenen Jugendarbeit ermittelt werden soll.

Noch ein Projekt für Jugendliche wurde auf den Weg gebracht: der Ausbau der Skateranlage an der Riedhalsstraße zu einem kleinen Skatepark. Dafür soll die Stadt ein Konzept erstellen; an den Kosten werde sich der Ortsbeirat beteiligen. Durch die Weiterentwicklung solle „die Attraktivität des beliebten Treffpunkts“ gesteigert werden, heißt es im einstimmig angenommenen Antrag der Grünen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare