+
Weihnachtsgeschäft.

Einkaufen

Handel in Frankfurt rechnet mit gutem Weihnachtsgeschäft

  • schließen

Bald beginnt nicht nur in Frankfurt die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Besonders häufig dürften auch diesmal Gutscheine verschenkt werden.

Frankfurt – Noch ist in der Innenstadt von Weihnachtsstimmung nicht allzu viel zu spüren. Bis auf einzelne Geschäfte, die bereits Adventsdekoration anbieten, überwiegt in den Schaufenstern noch herbstlicher Schmuck. Dies dürfte sich erst in den kommenden Wochen ändern.

Die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts beginnt inzwischen nicht nur in Frankfurt Ende November, genauer: am sogenannten Black Friday, dem Tag nach Thanksgiving, der diesmal auf den 29. November fällt. Nicht nur Onlinehändler, auch immer mehr stationäre Geschäfte locken zu diesem Anlass mit Rabatt.

Ende November werden zwischen Mainufer und Hauptwache auch schon die Buden des Weihnachtsmarkts stehen, wird es rund um Römerberg und Liebfrauenberg nach Glühwein und Bratwurst riechen. Die Innenstadtbrücken über den Main werden, wie das städtische Wirtschaftsdezernat auf Anfrage der Frankfurter Rundschau bestätigt, vom 25. November an winterlich illuminiert sein.

Frankfurt: Handel rechnet mit gutem Weihnachtsgeschäft

Obwohl die Konjunktur immer deutlicher schwächelt, rechnet der hessische Handelsverband mit einem guten Weihnachtsgeschäft. Das nachlassende Wirtschaftswachstum werde die Situation erst mittelfristig trüben, schätzt Hauptgeschäftsführer Sven Rohde. Zumal die Feiertage aus Sicht der Händler diesmal günstiger liegen als im vorigen Jahr. Weil Heiligabend auf einen Dienstag fällt, hätten Spätentschlossene schließlich einen Tag mehr, um kurz vor dem Fest noch Geschenke zu kaufen.

Im Vergleich zu früheren Jahren habe die Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts für den Einzelhandel etwas abgenommen, sagt Rohde im Gespräch mit der FR. Die Umsätze verteilten sich inzwischen auf mehr Anlässe. Eine Rolle spielten zum Beispiel der Black Friday aber auch Halloween. Der Handelsverband Deutschland rechnete damit, dass gezielte Ausgaben für dieses Fest den Geschäften bundesweit immerhin 320 Millionen Euro Umsatz bescheren.

Frankfurt: Weihnachtsgeschäft wichtig für den Buchhandel 

Besonders wichtig bleibt das Weihnachtsgeschäft unter anderem für den Buchhandel, den Spielwarenhandel und das Geschäft mit Elektronikartikeln. Auch bei den Lebensmittelhändlern klingeln kurz vor Heiligabend kräftig die Kassen, weil viele Menschen teure Weine, Sekte und andere kulinarische Spezialitäten kaufen, die sie sich vor allem zu besonderen Anlässen leisten.

Unterm Weihnachtsbaum dürften zudem auch diesmal wieder sehr viele Gutscheine landen. Immer häufiger werden nach Rohdes Beobachtung Events verschenkt – gemeinsame Aktivitäten vom Konzert bis zum Kurzurlaub.

Von Janis Berling und Christoph Manus 

Fridays for Future, Extinction Rebellion und Attac wollen die Amtseinführung der neuen EZB-Präsidentin Lagarde für ihre Proteste nutzen - auch wenn sie gar nicht vor Ort ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare