Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Antisemitismus

Hakenkreuz im Gebetsraum

  • Stefan Simon
    VonStefan Simon
    schließen

Jüdische Gemeinde verurteilt Schmiererei am Frankfurter Flughafen.

In einem synagogalen Gebetsraum im Transit T2 am Frankfurter Flughafen ist es nach Angaben der Jüdischen Gemeinde zu einer antisemitischen Schmiererei am Aron Hakodesh, dem Thora-Schrank, gekommen. Dieser sei mit einem Hakenkreuz beschmiert worden.

Die Fraport AG nehme den Vorfall sehr ernst und habe gegenüber dem Vorstand eine detaillierte Untersuchung des antisemitischen Vorfalls versichert. Des Weiteren wurde der Staatsschutz zu den Ermittlungen hinzugezogen, um auch die Gefährdungslage für jüdische Passagiere und künftige Besucher:innen des Gebetsraums neu zu bewerten, heißt es weiter. „Diese antisemitische Tat muss schnellstmöglich aufgeklärt werden. Wenn der Gebetsraum abgeschlossen war und nur bestimmtes Personal Zugang dazu hatte, so stellt sich die berechtigte Frage und Forderung auch nach internen Untersuchungen“, wird der Vorstand zitiert.

Auch der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker verurteilt die Tat und fordert Aufklärung. „Wenn Judenfeindlichkeit die Schwelle hinein zu den Gebetsorten überschreitet, dann besteht die Gefahr, dass auch Betende Opfer solcher Angriffe werden können.“ stn

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare