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Gymnasium Ost in Frankfurt: Standort am Günthersburgpark entwickeln

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Von: Sandra Busch

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Demo für Gymnasium Ost, Motto: Goethe statt Gurken
Demo für das Gymnasium Ost. © Michael Schick

Es ist keine Zeit für neue Debatten ums Gymnasium Ost. Der Standort nördlich des Günthersburgparks sollte entwickelt werden.

Das Gymnasium-Ost wird dringend benötigt. Die Schulen sind voll, sie müssen mehr Schülerinnen und Schüler aufnehmen als sie Kapazitäten haben, überall herrscht Platzmangel. Das bestreitet auch niemand, die Dringlichkeit für den Bau des Gymnasiums-Ost ist allen bewusst. Und dennoch wird seit Monaten über den ursprünglich geplanten Standort für die Schule auf der Fläche einer ehemaligen Gärtnerei nördlich des Günthersburgparks diskutiert.

Da sieht eine Bürgerinitiative die vorgesehene Fläche als nicht versiegelt an und durch herumlaufende Schülerinnen die Biodiversität des umgebenden Grüns in Gefahr. Das ist verrückt und kinderfeindlich. Die Grünen wollen erst die gesamte Fläche der Günthersburghöfe neu planen – was so lange dauern wird, dass es für das Gymnasium-Ost zu spät kommt. Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) gibt die Fläche fürs Gymnasium-Ost bereits verloren und macht sich auf die Suche nach einer Alternative. Was allerdings Jahre dauern kann.

Und währenddessen steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler und die Schulen werden immer voller. Dabei gibt es diesen einen geeigneten Standort. Der aus Sicht der Koalition auch versiegelt ist und bebaut werden kann. Der mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Deshalb sollte die Stadt nun auch dort die Schule bauen, jetzt mit dem Planen anfangen. Für lange Diskussionen und alternative Standortsuchen ist keine Zeit.

Hinweis: In einer vorherigen Version dieses Textes war ein falsches Bild zu sehen.

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