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Guter Start in den Beruf

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Von: Peter Hanack

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Viktoria Orth wohnt beim Arbeitgeber. Agaplesion
Viktoria Orth wohnt beim Arbeitgeber. Agaplesion © Agaplesion

Viktoria Orth hat sich als Trainee beim Krankenhaus-Konzern Agaplesion keine Sorgen um die Unterkunft machen müsssen.

Geboren und aufgewachsen ist Viktoria Orth in Treysa im Schwalm-Eder-Kreis. Dort machte sie auch ihr Abitur, studierte dann Medizin-Management an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Seit kurzem arbeitet die inzwischen 23-Jährige als Vorstandsreferentin beim Krankenhaus-Konzern Agaplesion in Frankfurt. Das hätte wohl kaum so funktioniert, wenn sie von ihrem Arbeitgeber bei der Wohnungssuche nicht tatkräftig unterstützt worden wäre.

„Agaplesion habe ich kennengelernt, als ich wegen des Studiums ein Praktikum machen musste“, erzählt Orth. Sie hat dann dort auch gleich einen Studierendenjob angenommen, maximal 20 Stunden in der Woche parallel zu Vorlesungen und Seminaren, „um Praxiserfahrung zu sammeln, selbstständiger zu werden und natürlich auch, um etwas Geld zu verdienen“, wie sie sagt.

Die studentische Stelle war der Einstieg ins Berufsleben. Direkt nach dem Bachelor-Abschluss 2021 hat sich Viktoria Orth dann um eine Trainee-Stelle bei der Zentrale von Agaplesion in Frankfurt beworben – und die Stelle bekommen. „Ich wusste, dass es die Möglichkeit gibt, eine Wohnung über Agaplesion zu bekommen“, sagt sie. Ein-Zimmer-Appartement mit Küche und Bad, gleich neben der Zentrale an der Ginnheimer Landstraße in Frankfurt. „Das war fast komplett eingerichtet, ich habe nur noch einen Sessel reingestellt und etwas Deko und Lichterketten aufhängen müssen.“

Vermittelt hatte die Unterkunft der Arbeitgeber, der ihr auch einen ordentlichen Zuschuss zu den Miet- und Nebenkosten zahlte. „Am Ende musste ich wirklich nicht mehr viel selbst drauflegen“, berichtet Orth. Ohne diese Unterstützung wäre es mit dem Berufseinstieg wesentlich schwieriger gewesen, ist sie überzeugt. Zum einen wegen der Finanzen. Vor allem aber auch, „weil ich mich erst gar nicht in den Wohnungsmarkt begeben musste, um für eine Unterkunft zu kämpfen“. Dass dies viel Zeit und Nerven gekostet hätte, ist ihr klar, „da hat man ja auch Angst, dass man überhaupt nichts findet“.

Während der Trainee-Zeit wohnte Orth dort, inzwischen hat sie ja ein reguläres Einkommen und sich etwas anderes gesucht. In Frankfurt zu leben sei toll. Nicht so weit weg von der alten Heimat, wo die ganze Familie und ihre beiden älteren Brüder leben. Und doch eine Stadt, „die nie schläft“, wie sie sagt. „Es ist richtig schön, am Main zu sitzen, Freunde zu treffen. Hier ist immer was los.“ Ohne die Hilfe bei der Wohnungssuche hätte das vielleicht gar nicht geklappt.

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