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Mit Mambuso, dem Bären, und der Band „Rumpelstil“ singen Kinder für ihre Rechte.

Schauspiel Frankfurt

Kinderkonzert im Schauspiel Frankfurt

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Im Schauspiel Frankfurt gibt es ein Kinderkonzert zum Thema „Was mir guttut“.

Was braucht man, um ein gesundes Leben zu führen? Um mehr zu diesem Thema zu erfahren, kamen am Mittwoch rund 650 Kinder aus Frankfurter Kindertages- und Freizeiteinrichtungen in den großen Saal des Schauspiels Frankfurt.

Im Rahmen der Kinderrechtskampagne „Stadt der Kinder“ hatte das Integrations- und Bildungsdezernat gemeinsam mit dem Frankfurter Kinderbüro zu einem Konzert der Berliner Band „Rumpelstil“ eingeladen. „Kinder sollen ihre Rechte kennen. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann diese auch einfordern und für sie kämpfen“, eröffnete Sylvia Weber, die Integrations- und Bildungsdezernentin, die Veranstaltung.

Anschließend traten die Bandmitglieder der Gruppe „Rumpelstil“ auf die Bühne. Unter den Kindern war die Band bereits bekannt. „Wir haben die Lieder vorher zusammen in der Schule geübt“, erzählte Nora, acht Jahre alt, nach dem Konzert.

Jedes Jahr veranstalten die Stadt Frankfurt und das Frankfurter Kinderbüro die Kampagne „Stadt der Kinder“.

Im Fokus steht dabei immer ein Artikel der UN-Kinderrechtskonvention. 

In diesem Jahr dreht sich alles um Artikel 24: das Kinderrecht auf Gesundheit.

Eine gute Stunde sang „Rumpelstil“ von gesunder Ernährung, Sport und dem Umgang mit Stress. Die Kinder klatschten und tanzten zu Texten wie „Jeder Mensch muss trinken, essen. Jeder Mensch muss sich bewegen.“ Zwischendrin nahmen einige Kinder an einem „Gesundheitsquiz“ teil - und gewannen dabei gegen das Rumpelstil-Maskottchen Mambuso den Bären.

Zum Schluss brachte die Band den Grundgedanken des Konzerts noch einmal auf den Punkt. Leadsängerin Blanche Elliz stellte sich symbolisch auf einen dreibeinigen Hocker, dessen Beine jeweils für eine gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung standen. Das Fazit: Nur wer alle drei beachtet, hat sein Gleichgewicht gefunden.

Für die Initiatoren ist wichtig, dass die Kinder auch lernen, selber auf ihre Gesundheit zu achten. „Artikel 24 beinhaltet zum einen, dass Eltern ihre Kinder gut und gesund versorgen sollen. Zum anderen sollen Kinder aber auch selber wissen, was gut für sie ist“, so Susanne Feuerbach, die Leiterin des Frankfurter Kinderbüros.

Mit dem nahenden Ende der diesjährigen Kampagne steht auch schon das Thema fürs nächste Jahr fest: 2020 wird es um das Kinderrecht auf Bildung gehen.

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