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Die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) hätte nichts gegen ein echtes Innovationsquartier aus Holz.
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Die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) hätte nichts gegen ein echtes Innovationsquartier aus Holz.

Nordend

Günthersburghöfe in Frankfurt: SPD lobt Heilig

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Im Streit über die geplanten Günthersburghöfe im Nordend sieht die Frankfurter SPD einen möglichen Kurswechsel der Grünen. Anlass ist ein FR-Interview der Umweltdezernentin.

Die SPD im Römer hofft im Streit über den geplanten Bau der Günthersburghöfe im Nordend auf ein Umdenken der Grünen. Sie zeigt sich erfreut, dass Umweltdezernentin Rosemarie Heilig in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau keine grundsätzlichen Bedenken gegen das Quartier geäußert habe. Darin sagte die Grünen-Politikerin im Gespräch mit dem Stadtplaner Torsten Becker, der den Siegerentwurf für das Projekt erarbeitete: „Dann haben wir also heute beschlossen, dass die Günthersburghöfe ein wirkliches Innovationsquartier aus Holz werden, Herr Becker! Ich bin dabei!“

Er sei sehr froh, dass eine führende grüne Politikerin die Notwendigkeit der Bebauung nicht mehr infrage stelle und das Augenmerk auf die konkrete Ausführung des Projekts lege, kommentiert Holger Tschierschke, zweiter Geschäftsführer der SPD im Römer, das. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Gebäude auch in Holz- oder der innovativen Lehmbauweise errichtet würden.“ Nun gehe er davon aus, dass der fertige Bebauungsplanentwurf für das bisher von Klein- und Freizeitgärten geprägte Gebiet noch vor der Kommunalwahl in die Offenlage gehen könne.

Die Bebauung des Areals mit bis zu 1500 Wohnungen ist hochumstritten. Mehrere Umweltschutzgruppen und stadtpolitische Initiativen kämpfen gegen die Bebauung. Zuletzt waren die Grünen auf Druck der Basis von dem Vorhaben abgerückt. Sie wollen nur noch eine Bebauung der versiegelten Flächen. cm

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