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Günter Dürr verstarb nach langer schwerer Krankheit.
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Günter Dürr verstarb nach langer schwerer Krankheit.

Frankfurter SPD-Politiker

Günter Dürr ist tot

  • Friederike Tinnappel
    VonFriederike Tinnappel
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Günter Dürr, der langjährige SPD-Fraktionsvorsitzende im Römer, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Der bekennende Linke begleitete die Amtszeiten der Oberbürgermeister Volker Hauff und Andreas von Schoeler.

Im Alter von 74 Jahren ist der ehemalige, langjährige Fraktionsvorsitzende der SPD im Römer, Günter Dürr, gestorben. Wie der jetzige Fraktions-Chef, Klaus Oesterling, am Mittwoch erklärte, sei der Tod seiner Frau Elke im Jahr 2011 für Dürr ein schwerer Schlag gewesen, von dem er sich nicht erholt habe. „Wir haben einen engagierten Sozialdemokraten verloren, der die SPD-Fraktion in einer erfolgreichen, aber auch sehr schwierigen Zeit geführt hat“, erklärte Oesterling.

Dürr, der bekennende Linke, übernahm den Fraktions-Vorsitz 1986 als Nachfolger von Hans Michel, der als Arbeitsdirektor zum Frankfurter Flughafen wechselte. Dürr führte die Fraktion bis zum Jahr 1997 und begleitete die Amtszeiten der Oberbürgermeister Volker Hauff und Andreas von Schoeler. Dass er noch einmal erleben durfte, dass mit Peter Feldmann erneut ein Sozialdemokrat OB der Stadt Frankfurt wurde, habe ihn „besonders gefreut“, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion. Nach Aufgabe des Fraktionsvorsitz wechselte Dürr zunächst in den ehrenamtlichen Magistrat, um später als „Elder Statesman“ die SPD „mit seinem Rat und seiner Erfahrung“ zu unterstützen.

Geboren wurde Günter Dürr 1941 in Bad Dürkheim. Als Schlosser arbeitete er zunächst in Ludwigshafen bei der BASF. Über den zweiten Bildungsweg qualifizierte er sich für das Studium der Rechtswissenschaften und war nach dem Examen als Dozent für Verwaltungs- und Ordnungsrecht beim Hessischen Verwaltungsschulverband tätig.

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