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Für den Kulturcampus auf dem Campus Bockenheim muss das Juridicum weichen.
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Für den Kulturcampus auf dem Campus Bockenheim muss das Juridicum weichen.

Kultur

Grüne wollen Tempo beim Kulturcampus in Frankfurt

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Kulturdezernentin Ina Hartwig will das Zentrum der Künste auf dem Kulturcampus in Frankfurt von der städtischen ABG bauen lassen. Doch dafür fehlt noch etwas, bemängeln die Grünen.

Die Grünen im Römer kritisieren das Finanzierungsmodell für den städtischen Teil des Kulturcampus. So stünden im Haushalt derzeit keine Mittel für einen Architekturwettbewerb oder das Zentrum der Künste bereit, hob Uli Baier (Grüne) in einer Frage im Rahmen der Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung hervor, die Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) nun schriftlich beantwortete.

Kulturcampus in Frankfurt: Massenstudie liegt vor

Baier bemängelte, Hartwig wolle die Finanzierung „über Seitenwege“ an das städtische Wohnungsunternehmen ABG Holding auslagern. Das sei „undurchschaubar und möglicherweise gar nicht zu realisieren“. Seiner Ansicht nach blockiert dieses Modell die Gespräche mit dem hessischen Wissenschaftsministerium über die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs.

Ina Hartwig wies in ihrer Antwort darauf hin, die Stadt habe bereits eine viertel Million Euro für ein grundlegendes Raumprogramm und eine detaillierte Massenstudie für das Zentrum der Künste ausgegeben. Damit sei die Grundlage für den Ideenteil des gemeinsamen Architekturwettbewerbs geschaffen.

Kulturcampus in Frankfurt: Land schlägt Gesprächstermin vor

Zur Finanzierung schlug Hartwig vor, die ABG Holding solle das Zentrum der Künste neben der Uni-Bibliothek bauen und anschließend vermieten. Die Stadt und das Land sollen demnach ihre Zuschüsse an die künftigen Mieter:innen, unter anderem Frankfurt Lab, Ensemble Modern, Junge Deutsche Philharmonie, Dresden Frankfurt Dance Company und Hindemith-Institut, erhöhen, um die Miete zu finanzieren.

Für Uli Baier ist diese Antwort „nur die halbe Wahrheit“. So fehle ein Magistratsbeschluss mit der Unterschrift von zwei Dezernent:innen, um den Vertrag mit der ABG Holding über den Bau und die Vermietung des Zentrums der Künste auf den Weg zu bringen.

Sebastian Popp, der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, kritisierte Hartwig während der Fragestunde dafür, dass eine verbindliche Vereinbarung mit dem Land über den Architekturwettbewerb immer noch auf sich warten lasse. Hartwig antwortete, die Gespräche mit dem Ministerium seien trotz Aufforderung über Monate nicht vorangekommen.

Ende Februar habe Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) dann in einem Brief angekündigt, einen Termin für ein klärendes Gespräch vorschlagen zu wollen.

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