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Grüne: Viel zu prüfen bei Neubau der EU-Schule auf dem Festplatz

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Von: Sandra Busch

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Auf dem Festplatz am Ratsweg würde laut Studie die Europäische Schule genügend Platz haben.
Auf dem Festplatz am Ratsweg würde laut Studie die Europäische Schule genügend Platz haben. © christoph boeckheler*

Den Grünen ist es unangenehm, als einzige Römer-Fraktion bisher die Studie zum Neubau der EU-Schule auf dem Festplatz gesehen zu haben. Es müsse aber noch viel geprüft werden.

Die Fraktionen im Römer sind verärgert, dass sie die Machbarkeitsstudie der Europäischen Zentralbank (EZB) noch nicht gesehen haben, nach der die Europäische Schule (ESF) am Ratsweg genügend Platz hat. Den Grünen, heißt es in einer Mitteilung, sei es „inzwischen sehr unangenehm, immer noch die einzige Fraktion im Römer zu sein, der die Studie zumindest kurz vorgestellt wurde“. Dies entspreche nicht dem Verständnis der Grünen von Transparenz. Man habe zuvor monatelang die zuständige Dezernentin Sylvia Weber (SPD) um ein Gespräch zu dem Thema gebeten.

Die Planungen seien auf Basis der Anforderungen der ESF erstellt worden und wären lediglich eine Diskussionsgrundlage. Geprüft werden muss für die Grünen, „ob und wie die Pläne so verändert werden können, dass die Kleingärten am derzeitigen Standort erhalten werden“. Denn 44 von 105 Kleingärten müssten der Studie nach weichen. Auch müsse nachgedacht werden, „ob die großen von der Schule vorgesehenen Sportflächen in dem Maße realisiert werden müssen“. Ebenso sehen die Grünen Prüfungsbedarf bei der geplanten hohen Anzahl an Busparkplätzen und legen Wert auf eine gute Fuß- und Radweganbindung der Schule. Zudem müssten die Belange der Schausteller:innen stärker berücksichtigt werden. Solange es kein schlüssiges und tragfähiges Konzept für die Verlegung der Dippemess gebe, „sehen wir nicht, dass die Europäische Schule am Ratsweg gebaut werden kann“. sabu

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