1. Startseite
  2. Frankfurt

Grüne in Frankfurt wollen keinen Ausbau von A3 und A5

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian Leclerc

Kommentare

Blick auf die A5 etwa auf Höhe der Raststätte Taunusblick. Foto: Michael Schick
Blick auf die A5 etwa auf Höhe der Raststätte Taunusblick. Foto: Michael Schick © Michael Schick

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Grünen im Frankfurter Römer und in betroffenen Ortsbeiräten gegen den Ausbau der Autobahnen A3 und A5 positioniert.

Einen Ausbau der Autobahnen A3 und A5 in Frankfurt wollen die Grünen nicht mittragen. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung der Grünen im Römer und in den betroffenen Ortsbeiräten hervor.

„Wir brauchen weder in Deutschland noch in Hessen weitere Autobahnkilometer“, heißt es darin. Statt in den Ausbau von Autobahnen sollte Geld lieber in den Erhalt der Infrastruktur und in den Ausbau des Umweltverbunds, also Schienen-, Fuß- und Radinfrastruktur, gesteckt werden.

Zehnspuriger Ausbau möglich

In Frankfurt sollen die A3 und die A5 laut Bundesverkehrswegeplan auf jeweils zehn Spuren ausgebaut werden. Für die A5 ist der zehnspurige Ausbau im vordringlichen Bedarf festgeschrieben. „Beide Projekte müssen unbedingt verhindert werden, sie laufen der allgemein geforderten Mobilitätswende diametral entgegen“, sagte Katharina Knacker, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Römer.

„Diese Projekte wären frühestens in den 2030er Jahren fertig. Bis dahin muss aber der Autoverkehr deutlich reduziert sein, wenn man das Pariser Klimaabkommen ernst nimmt“, hielt Thomas Schlimme, umweltpolitischer Sprecher der Grünen im Römer, fest.

Im Koalitionsvertrag hat sich die Koalition festgelegt, den Ausbau von Autobahnen abzulehnen, mit Ausnahme laufender Projekte, also dem Ausbau von A661 und A66 mit Riederwaldtunnel .

Auch interessant

Der Magistrat in Frankfurt setzt sich kritisch mit einem Strategiepapier zur Verkehrswende des Bündnisses Verkehrswende Frankfurt auseinander.

Die Rodung im Fechenheimer Wald für den Ausbau der A66 sollte im November beginnen. Doch vorher müssen die Ergebnisse zum Vorkommen des Heldbockkäfers vorliegen.

Besetzerinnen und Besetzer bauen Baumhäuser und ein 40 Meter hohes Gestell im Fechenheimer Wald in Frankfurt.

Der Bundesverkehrsminister und die Bundestagsabgeordneten sollen den Ausbau der A66 für mindestens ein Jahr stoppen. Das fordern die Grünen in Frankfurt und im Frankfurter Römer.

Auch interessant

Kommentare