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Künftig können die Grünen voraussichtlich in vielen der 16 Stadtteilgremien die Ortsvorsteher:innen stellen. Bislang gibt es nur im Nordend und in Bornheim/Ostend Vertreter:innen der Grünen an der Spitze. Foto: Christoph Boeckheler
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Künftig können die Grünen voraussichtlich in vielen der 16 Stadtteilgremien die Ortsvorsteher:innen stellen. Bislang gibt es nur im Nordend und in Bornheim/Ostend Vertreter:innen der Grünen an der Spitze.

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Grüne gewinnen fast alle Ortsbeiräte

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  • Fabian Böker
    Fabian Böker
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    Judith Gratza
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    Boris Schlepper

CDU und SPD verlieren in den meisten der 16 Stadtteilparlamente. Die AfD könnte in drei Gremien einziehen, ebenso die paneuropäische Voltpartei.

Der Trend bei der Wahl zu den 16 Ortsbeiräten in den Stadtteilen deckt sich mit der Tendenz für die Stadtregierung. Die Grünen haben überall zulegen können, zum Teil mit mehr als zehn Prozentpunkten. CDU und SPD sind meist die Verlierer. Neu in manche Gremien könnten Vertreter:innen von Volt und AfD einziehen.

Im Ortsbeirat 1 (Altstadt, Bahnhofsviertel, Europaviertel, Gallus, Gutleut, Innenstadt) haben die Grünen CDU und SPD überholt. Die SPD ist vom ersten auf den dritten Platz gefallen und jetzt gleichauf mit der FDP, die zulegen konnte. Die Linke hat leicht verloren, ebenfalls BFF und Ökolinx. Mit knapp sechs Prozent könnte Volt einen Sitz bekommen, die Partei „Die Partei“ könnte wieder ein Mandat erhalten.

Im Ortsbeirat 2 (Bockenheim, Kuhwald, Westend) haben CDU und SPD ihre Führung an die Grünen abgeben müssen, die um mehr als zwölf Prozentpunkte zugelegt hat. Die FDP konnte ihr Ergebnis leicht verbessern, Linke und BFF haben etwas verloren. Wie auch die Piraten, für die es eng wird, ihren Sitz zu halten. Sie wurden von Ökolinx und „Die Partei“ überholt, die bislang kein Mandat im Zweier hatten.

Im Ortsbeirat 3 (Nordend) haben die Grünen ihr stadtweit bestes Ergebnis – mehr als 37 Prozent. Größter Verlierer ist die SPD, auch die CDU hat Einbußen. Auf Platz vier kommt die Linke, gefolgt von FDP. Ökolinx verliert und landet hinter der Voltpartei, die erstmals einen Sitz bekommen könnte. Auch die BFF verliert, was sie ihr Mandat kosten könnte.

Im Ortsbeirat 4 (Bornheim, Ostend) sind die Grünen mit über 36 Prozent klare Sieger. SPD rutscht auf Platz zwei. Die CDU bleibt an dritter, die Linke an vierter Stelle. Die FDP konnte leicht zulegen. Ökolinx, BFF und Die Frankfurter haben leicht verloren. Dafür könnten die Freien Wähler, die Voltpartei und „Die Partei“ neu ins Stadtteilparlament ziehen.

Im Ortsbeirat 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen) haben die Grünen CDU und SPD deutlich überholt. FDP und Linke haben etwas verloren, ebenso die BFF. Vor ihr ist nun die AfD, die bislang kein Mandat hatte. Neu einziehen könnte auch „Die Partei“.

In Frankfurts größtem Ortsbeirat 6 (Goldstein, Griesheim, Höchst, Nied, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach, Zeilsheim) hat die SPD die CDU überholt und liegt knapp vorn. Die Grünen sind nach wie vor auf Platz drei, haben aber deutlich mehr Stimmen geholt. Erstmals mit dabei ist die AfD, die mit mehr als elf Prozent sogar die Linke auf Platz fünf verdrängt hat. Dahinter kommen FDP und BFF, die leichte Verluste haben. Stimmen verloren haben auch die Freien Wähler, die um ihr Mandat bangen müssen.

Im Ortsbeirat 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) gehen die Grünen klar in Führung. Die CDU kommt auf Platz zwei, die SPD ist knapp dahinter, die Linke fällt von Platz drei auf vier. FDP und BFF verlieren Stimmen. Neu hinzu kommen könnten die Freien Wähler und Ökolinx mit je einem Mandat.

Im Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) liefern sich Grüne und CDU ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Derzeit liegen die Grünen knapp vorn. Die SPD rutscht von Platz eins auf drei, die Linke bleibt auf Platz vier, holt aber mehr Stimmen als 2016. Leicht verloren hat die FDP, die BFF schafft es knapp über fünf Prozent, die Freien Wähler liegen deutlich darunter.

Im Ortsbeirat 9 (Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch) sind die Grünen mit mehr als 33 Prozent stärkste Kraft vor der CDU (22) und der SPD (16,1). Die FDP kann ihren vierten Platz halten. Die Linke verbessert sich leicht, die BFF indes verliert Stimmen.

Im Ortsbeirat 10 (Eckenheim, Preungesheim, Bonames, Berkersheim, Frankfurter Berg) springen die Grünen von Platz drei auf Platz eins. Dahinter liegen nun fast gleichauf CDU und SPD, die beide fast zehn Prozentpunkte verloren haben. Ebenfalls dramatisch verloren hat die BFF. Dafür könnte bald die AfD im Gremium vertreten sein.

Im Ortsbeirat 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) haben die Grünen um mehr als das Doppelte zugelegt – und sind nun dort stärkste Kraft. Bisher war das die SPD, die mehr als zehn Prozentpunkte abgeben mussten. Leichte Verluste gab es bei CDU, FDP und BFF, während die Linke leichte Gewinne verzeichnet. Neu einziehen wird wohl keine Fraktion.

Im Ortsbeirat 12 (Kalbach-Riedberg) ist die SPD statt zweitstärkste nur noch viertstärkste Kraft. Neben den Grünen ist auch die FDP vorbeigezogen. Um Platz eins liefern sich CDU und Grüne ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit knapp fünf Prozent hat die Partei Volt eine Chance auf den Einzug.

Im Ortsbeirat 13 (Nieder-Erlenbach) war die CDU vor fünf Jahren noch bei fast der Hälfte aller Stimmen. Nun steht sie bei knapp über 30 Prozent und liegt nur hauchdünn vor den Grünen. Bei SPD, BFF und FDP gibt es kaum Veränderungen, die ebenfalls angetretene Partei „Die Partei“ fällt nicht weiter ins Gewicht.

Im Ortsbeirat 14 (Harheim) hat die CDU herbe Verluste eingefahren. Sie ist nur noch zweitstärkste Fraktion hinter den Grünen. Die SPD hat hier sogar leicht zugelegt, während die bisher nicht im Gremium vertretene FDP etwa sieben Prozent errungen hat.

Im Ortsbeirat 15 (Nieder-Eschbach) hat die CDU rund zehn Prozentpunkte verloren, die Grünen haben fast 15 hinzugewonnen – und werden demnach die meisten Mitglieder stellen. Leicht verloren haben auch die SPD, die FDP und die Freien Wähler, die BFF konnten ihr Ergebnis verbessern.

Im Ortsbeirat 16 (Bergen-Enkheim) bleibt die Wählervereinigung Wir Bergen-Enkheimer stärkste Kraft – wenn auch eventuell mit minimalen Verlusten. Um Platz zwei kämpfen CDU und die Grünen. Die SPD hat Stimmen abgeben müssen, was auch auf die BFF zutrifft. Linke und FDP haben leicht dazugewonnen.

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