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Prinzessin Alexandra von Hannover auf dem Frühlingsball im vergangenen Jahr im Gesellschaftshaus Palmengarten.
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Prinzessin Alexandra von Hannover auf dem Frühlingsball im vergangenen Jahr im Gesellschaftshaus Palmengarten.

Prinzessin von Hannover

Große Frau der Kultur

Alexandra Prinzessin von Hannover ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Mehr als drei Jahrzehnte hat die Christdemokratin die Kulturpolitik der Stadt mitgeprägt.

Am Ende hat sie den jahrelangen Kampf gegen ihre schwere Krankheit verloren. Alexandra Prinzessin von Hannover ist am Montag im Alter von 77 Jahren gestorben. Mehr als drei Jahrzehnte hat die Christdemokratin die Kulturpolitik der Stadt mit geprägt. Sie gehörte von 1980 bis 2011 dem Stadtparlament an, war stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin und kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion.

Sie war tatsächlich eine Frau von nobler Zurückhaltung, die aber dessen ungeachtet mit großem Nachdruck kämpfen konnte. Beliebt und anerkannt über die Parteigrenzen hinweg setzte sich die Adlige nach einem Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften ihr Leben lang sowohl für große Kulturinstitutionen wie für freie Kulturinitiativen ein. In ihrer Jugend hatte sie ehrenamtliche Sozialarbeit geleistet, einen Altenklub geführt und war Sozialbezirksvorsteherin in Niederrad. Sie war eine enge Freundin der früheren Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU). Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) würdigte Prinzessin von Hannover am Abend als „leidenschaftliche Frankfurterin“. Frankfurts Kultur habe eine große Frau verloren, die Offenheit und Zugewandtheit ausgezeichnet hätten. (jg)

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