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Großdemos zur IAA geplant

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Sechs Umweltverbände rufen aus Anlass der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt zu einer Sternfahrt für die Verkehrswende auf.

Zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) rufen sechs Umweltverbände zu Großdemonstrationen für eine „Verkehrswende weg von klimaschädlichen Diesel und Benzinern“ auf. Für den ersten Publikumstag der Messe am Samstag, 14. September, planen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, Naturfreunde und VCD mehrere Protestzüge durch die Frankfurter Innenstadt. Diese sollen mit einer gemeinsamen Kundgebung vor dem Messegelände enden.

Radfahrende aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet werden nach Mitteilung der Verbände in einer Sternfahrt für den sofortigen Ausstieg aus der Nutzung von Verbrennungsmotoren und eine Reduzierung des Autoverkehrs protestieren. Ein Teil der Strecke soll über Autobahnen und den Alleenring führen. Fußgängerinnen und Fußgänger werden sich nach Plänen der Organisatoren in der Innenstadt anschließen. Das letzte Stück der Raddemonstrationen sollen Eltern und Kinder anführen. Dabei werden sie von der Initiative „Kidical Mass“ unterstützt.

Die Großdemonstrationen sollen den wachsenden Wunsch vieler Menschen nach klimafreundlicher Mobilität und einer gerechten Verteilung des öffentlichen Raums unterstreichen. „Mit unserer Demo und Sternfahrt erobern wir uns die Straße zurück“, heißt es im Aufruf. Ziel sei es, Politik und Autoindustrie zu zeigen, dass sie den Weg freimachen müssen für klimafreundlichen Verkehr.

Die IAA stehe mit den dort präsentierten Modellen gegen beide Anliegen, heißt es. Nahezu alle etablierten Hersteller präsentierten schließlich weiterhin tonnenschwere und übermotorisierte „Stadtgeländewagen“, die selbst elektrisch betrieben klimaschädlich bleiben.

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