Claus Walther (Mitte), Präsident des Turn- und Sportvereins, stellt die neue Halle vor.  
+
Claus Walther (Mitte), Präsident des Turn- und Sportvereins, stellt die neue Halle vor.  

Griesheim

Neue Sporthalle für Griesheim

  • Petra Zeichner
    vonPetra Zeichner
    schließen

Am Mittwoch wurde sie in Griesheim ihrer Bestimmung übergeben. Sie kostete 1,5 Millionen Euro und ist nur für Trainigsbetrieb und Sportunterricht gedacht.

Auf dem Gelände des Turn- und Sportvereins 1899 Griesheim (TuS) ist eine neue Sporthalle gebaut worden. Sie wurde gestern eröffnet. Wie TuS-Vereinsmanagerin Kathrin Witteborg auf Anfrage mitteilte, könne der Betrieb unter Einhaltung der Corona-Auflagen beginnen.

Die Halle ist laut Mitteilung des Vereins 25 mal 45 Meter groß, knapp neun Meter hoch und wird mit energiesparenden LED-Lampen beleuchtet. Eine Entfeuchtungsanlage sorge auch bei Hochbetrieb und viel Schweiß für ein angenehmes Raumklima, heißt es. Die Halle ist als reine Trainingshalle ohne Zuschauertribüne konzipiert. Alle Sportarten, die ohne Großgeräte auskommen, etwa Volley- oder Fußball, können hier trainiert werden. Auch Schulklassen werden hier künftig den Sportunterricht abhalten.

Sanitär- und Umkleideräume gibt es im benachbarten „Kultus“, der Multifunktionshalle des Vereins. Sie sind saniert worden und über einen geschlossenen Gang mit der Sporthalle verbunden.

Die Baukosten beliefen sich den Angaben zufolge auf rund 1,5 Millionen Euro. Ein Darlehen der Frankfurter Volksbank und Barmittel des TuS machten den Bau möglich. Zuschüsse kamen vom Land Hessen, der Sportförderung des Landkreises und des Landessportbundes.

Die Nutzungsvereinbarung wurde laut Vereinsmanagerin Witteborg zwischen Stadt, Landkreis und Verein geschlossen. Diese drei Partner teilen sich auch die laufenden Betriebskosten.

Der TuS bezeichnet die neue Halle als „Leuchtturmprojekt“, denn der Verein selbst sei als Bauherr aufgetreten, heißt es in der Mitteilung weiter. Die französische Firma SMC2 habe unter Bauleitung der Architekten Wolfgang Berge und Michael Schröer-Becker den Bau realisiert. Viele ortsansässige und regionale Firmen hätten darüber hinaus Aufträge bei dem Großprojekt erhalten. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare