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Anton Le Goff hat Geschenke. Und kommt Ihnen die Mütze bekannt vor? Dem FR-Patenvogel Hobbit auch.

Grüne-Soße-Festivalteam

Grie-Soß-Aktie für den Gabentisch

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Ein Weihnachtsmarkt im Zeichen der sieben Kräuter soll helfen und Spaß machen. Am Sonntag beginnt das digitale Spektakel.

Dieses Jahr 2020 schreckt offenbar vor nichts zurück, besonders, wenn’s um die sieben Kräuter geht. Erst stieg das Grüne-Soße-Festival, sonst ein absoluter Höhepunkt des Frankfurter Frühjahrs, als Ein-Abend-Gala im Oktober (!), und jetzt fließt die schmackhafteste grüne Pampe der Welt sogar in die Adventszeit hinein. Für einen guten Zweck, versteht sich.

„Grüne Soße macht Weihnachten“ heißt es von diesem Wochenende an bis Heiligabend. Was steckt dahinter? Ein Weihnachtsmarkt. Aber natürlich keiner zum Hingehen und Infizieren, sondern ein digitaler zum Shoppen und Freude schenken.

Das bewährte Grüne-Soße-Festivalteam um Maja Wolff und Torsten Müller schafft dafür eine Onlineplattform. Unter der Adresse gruene-sosse-macht-weihnachten.de gibt es von Sonntag an nicht nur die Kräuterspezialität, sondern auch Essen, Getränke, einen Eventkalender, tägliche Rätsel mit Gewinnen und Unterhaltung für Kinder.

Der Clou: Mit der Weihnachtsplattform beginnt der Verkauf der „Grüne-Soße-Aktie“. Sie dient als Zahlungsmittel in den Gastronomie-, Einzelhandels- und Kulturbetrieben, die bei der Aktion mitmachen.

Das sieht dann so aus: Aktie auf der Internetseite kaufen und zu Weihnachten verschenken – sie gilt auch im kommenden Jahr weiter als Wertpapier für den Tauschhandel gegen Waren und mehr; Theaterbesuche beispielsweise. „Wir haben uns bewusst für Aktie statt Gutschein entschieden“, sagt Maja Wolff, „das passt wunderbar zu Frankfurt.“ Eine Besonderheit: Diese Aktie kann nicht im Wert fallen, sondern nur steigen. Sonderaktionen sind geplant, bei denen das Papier dann zwölf statt zehn Euro wert sein wird, und womöglich gewähre manch Restaurant auch eine Dividende in Form eines Mispelchens, lockt Wolff. Die Aktie kostet – logisch – zehn Euro zuzüglich Versand und „Rentierschlittengebühr“. Falls gerade ein Rentierschlitten fährt. Der Erlös geht dann an jene, die unter der Corona-Krise leiden. „Frankfurt hat eine Grüne-Soße-Aktie verdient“, sagt Torsten Müller. Gastronomie, Einzelhandel und Kultur bräuchten Beistand. „Wir wollen unter jedem Weihnachtsbaum ein Aktienpaket sehen!“

Hilft und fällt garantiert nicht im Wert: die Aktie.

Ansonsten kann über die Aktions-Website munter drauflos gebucht werden: eine Ente für zwei Personen vom „Fechemer Bootshaus“, Grünkohl aus dem Offenbacher „Markthaus am Wilhelmsplatz“, die Gänsekeule in Orangensoße vom Bonameser „Einhorn“ – alles zum Abholen. Oder Getränkepakete von diversen Anbietern. Und natürlich Grüne Soße in Kräuterform oder fertig von den Erzeuger:innen. 20 Gastwirtschaften und 15 Geschäfte sind schon dabei, weitere jederzeit willkommen, sehr gern auch aus dem Kulturbetrieb in Frankfurt und Umgebung.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) und die Wirtschaftsförderung Frankfurt unterstützen den Weihnachtsmarkt. „Gerade jetzt ist es wichtig, den Einzelhandel und die Gastronomie zu fördern“, sagt Frank, „insofern eine tolle Idee, die jetzt hilft, die Zeit zu überbrücken.“

Im Eventkalender wartet im Dezember täglich ein anderes Unterhaltungselement hinter den 24 Türchen. Zum Auftakt singt und unterhält Anton Le Goff, wieder einmal Maja Wolff wie aus dem Gesicht geschnitten, am ersten Adventssonntag, 29. November, um 17 Uhr. Es ist zugleich die stimmungsvolle Eröffnung des Grüne-Soße-Weihnachtsmarkts – ein Überraschungsgast hat sich auch schon angekündigt.

Ein Wimmelbild auf der Internetseite zeigt schon mal, auf was man sich freuen kann. Am Sonntag geht es dann richtig los: gruene-sosse-macht-weihnachten.de.

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