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Ja ja, das liebe Geld: 2017 zeigte die Deutsche Bundesbank auch die Falschgeldschulung,

Veranstaltung

Gold anfassen bei der Bundesbank

Beim Tag der offenen Tür können Besucher auch virtuelle Rundgänge unternehmen. 

Zuerst ins Bällebad, dann zum Jenga-Turm und am Schluss den echten Goldbarren anfassen - wie schwer der wohl ist? – oder doch lieber beim Auftritt der Urban Club Band mitfeiern? Die Qual der Wahl haben Besucher beim Tag der offenen Tür der Deutschen Bundesbank am letzten Maiwochenende, 25./26. Mai. Unter dem Motto „Bundesbank erleben“ öffnet die Deutsche Bundesbank auf dem Gelände ihrer Frankfurter Zentrale erneut die Türen für die Öffentlichkeit.

„Wir als öffentliche Institution haben einen öffentlichen Auftrag, und den transparent zu machen, sehen wir als unbedingt notwendig an, um das Vertrauen der Bevölkerung zu behalten. Im Dialog, in der direkten Bürgerkommunikation, lässt sich das am besten erreichen“, betont Michael Best, Pressesprecher der Deutschen Bundesbank. Bereits in den Jahren 2014 und 2017 hat es eine solche Aktion gegeben. Doch in diesem Jahr gibt es einige Neuigkeiten.

„In einem großen Kinozelt können die Besucher einen virtuellen Rundgang durch das Gebäude machen“, erklärt Best. Dabei betreten die Besucher auch Räume, die sonst nicht zugänglich sind – wie etwa den Goldkeller, das Büro des Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann oder das Dach des Hauses – natürlich nur virtuell. „Von da oben hat man einen grandiosen Blick auf die Frankfurter Skyline, die man von sonst nirgendwo in der Stadt hat!“ In diesem Jahr gibt es zudem die Möglichkeit, die 13. Etage der Bundesbank eigenständig zu erkunden. Das Besondere ist hier, dass die Räume noch im Stil des Baus in den 60er und 70er Jahren erhalten sind. „Highlights sind in der obersten Etage natürlich der ehemalige Sitzungsraum des Zentralbankrats und der Blick – dort live und nicht virtuell – auf die Skyline“, betont Ute Bremers aus dem Team der Projektleitung zum Tag der offenen Tür.

Wie schon bei den Vorgängerveranstaltungen wird es ein buntes Bühnenprogramm geben, bei dem immer im Wechsel eine Band oder eine Tanzgruppe und ein Gespräch stattfinden. Durch das Programm führt HR3-Moderatorin Julia Tzschätzsch. Unter anderem stellt sich Bundesbank-Präsident Weidmann den Fragen der Besucher und Bundesbankvorstand Burkhard Balz präsentiert seine Einschätzung zu Zahlungssystemen der Zukunft. Am XXL-Jenga-Turm können Besucher spielerisch erfahren, wie schwer es ist, die Finanzstabilität zu wahren, und im „Banken-Pool“, einem großen Bällebad, können sie in die Risiken des Bankgeschäfts eintauchen. Dabei stehen Mitarbeiter zur Diskussion zur Verfügung und erläutern die Aufgaben der Bundesbank.

Das Catering übernimmt die Betriebsgastronomie der Bundesbank. Es wird ein vielfältiges Essensangebot geben, unter anderem Frankfurter Spezialitäten und zu familienfreundlichen Preisen. Foodtrucks steuern ihr Know-how bei.

Für die Kinder wird neben dem Klassiker Kinderschminken aber auch etwas Besonderes angeboten: Zum Andenken können sie sich beim Karikatur-Zeichner auf Papier in Geldscheinoptik verewigen lassen.

Das Projektteam rund um Best habe den Termin festgelegt, als noch nicht klar war, dass an dem Sonntag auch die Europawahl stattfindet: „Als der Termin bekanntgegeben wurde, haben wir erst überlegt, ob das vielleicht blöd ist, aber dann gedacht: Eigentlich ist das eine schöne Koinzidenz.“

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