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Goethe-Uni Frankfurt: Doch Zusage für Studierende der Zahnmedizin

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Von: Judith Köneke

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Die Goethe-Universität musste Zusagen für Studienplätze für Medizin und Zahnmedizin zurücknehmen. Renate Hoyer
Die Goethe-Universität musste Zusagen für Studienplätze für Medizin und Zahnmedizin zurücknehmen. Renate Hoyer © Renate Hoyer

Universität hebt für die 32 Betroffenen die Rücknahme der Zulassung wieder auf. Die 250 Betroffenen der Humanmedizin müssen weiter bangen

Die erst zugesagten und dann abgelehnten Bewerber:innen für ein Studium der Zahnmedizin an der Goethe-Universität können sich freuen. Die Uni hebt für die 32 Betroffenen die Rücknahme der Zulassung für das Wintersemester auf, teilte die Hochschule am Donnerstag mit. Da sei möglich, weil es an der Goethe-Universität auch im Sommersemester eine Zulassung für den Studiengang Zahnmedizin gebe, heißt es in der Begründung. Zur Entwicklung einer belastbaren Studienplatzperspektive seien in den letzten Tagen und Woche intensive Vorarbeiten nötig gewesen, zum Beispiel eine umfassende Prüfung aller Möglichkeiten, insbesondere in der Studienorganisation, und eine tragfähige juristische Abklärung.

Zahraa Awad war eine der Enttäuschten. Heute morgen hat sie die gute Nachricht bekommen und ist froh und erleichtert. „Ich hatte noch Hoffnung“, sagt die 20-Jährige aus Winnenden. Wie viele andere hatte Awad bereits ihren Nebenjob gekündigt, einen Urlaub umgebucht und war für das Bewerbungsverfahren für andere Universitäten gesperrt gewesen. Nun muss sie nur noch eine Wohnung finden.

Die 250 Betroffenen der Humanmedizin müssen dagegen weiter bangen. Für sie könne die Goethe-Universität eine Lösung nicht aus eigener Kraft entwickeln und sei auf die Hilfe anderer Universitäten angewiesen, erklärte die Hochschule. Hier werde nach wie vor intensiv bundesweit zusammengearbeitet, um den Betroffenen ebenfalls eine Perspektive bieten zu können. Universitätspräsident Enrico Schleiff sagte: „Die Lösung für die Zahnmedizin ist ein erster Meilenstein bei der Bewältigung der Krise, darüber bin ich sehr froh.“ Man setze sich aber weiterhin gemeinsam mit anderen Institutionen und Hochschulen dafür ein, eine Lösung zu finden. jkö

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