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Überfüllter Flaschencontainer in Bornheim.

Silvestermüll

Glascontainer quellen über

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Erneut gibt es Probleme mit der Altglasabfuhr. Vor dem Bürgerhaus Bornheim stehen am Tag nach Neujahr mehrere Hundert Flaschen. Die FES erklärt die Probleme mit Fahrzeugausfällen vor Weihnachten.

Mit der Altglasabfuhr gibt es offenbar wieder Probleme. Allein vor den Containern am Bürgerhaus Bornheim standen gestern noch 300 bis 400 Flaschen, die offensichtlich nicht mehr in die Behälter passten. Auch an der Koblenzer Straße im Gallus lagen tagelang Flaschen herum. Schon vor Weihnachten und im Mai hatten sich Bürger über überfüllte Glasbehälter beschwert.

Stefan Röttele, Pressesprecher des Frankfurter Entsorgungs- und Service-Betriebs FES, erklärt die Probleme nach Rücksprache mit dem beauftragten Unternehmen Remondis mit dem Ausfall zweier Fahrzeuge vor Weihnachten. Zwar sei es nach und nach gelungen, den entstandenen Rückstau bei den Leerungen aufzuholen. In der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel sei aber auch das Glasaufkommen sehr hoch. Daher sei es möglich, dass noch vereinzelt Container volllaufen. Insgesamt habe man die Lage aber im Griff. Die Straßenreinigung beseitige die neben die Behälter gestellten Flaschen. 

17 Tonnen Silvestermüll 

Die Straßenreinigung hatte an Neujahr auch so schon mächtig zu tun. Nach Schätzung der FES sammelten und entsorgten ihre Beschäftigten um die 17 Tonnen Silvestermüll. Das sei weniger als im Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Besonders viel Müll lag nach ihren Angaben am Mainufer, auf dem Römerberg, der Zeil, der Hauptwache und der Konstablerwache, in Alt-Sachsenhausen sowie am Hauptbahnhof herum. In den Stadtteilen habe sich das Feuerwerk auf einzelne Plätze wie den Friedberger Platz und den Riedbergplatz konzentriert. In den Wohnstraßen sei das Abfeuern von Raketen dagegen offenbar rückläufig, heißt es. Die FES rechnet damit, dass alle Rückstände im Lauf der nächsten Woche beseitigt sind.

Erschwert werde das Aufräumen aber durch den Trend zum Batteriefeuerwerk. Dessen Verpackungen seien zu groß, um von der Kehrmaschine aufgenommen zu werden, müsse also von Hand aufgelesen werden. Zunehmend beschäftigten auch Sicherheitsaspekte die FES. Sie habe etwa an Silvester mit Diesel begossene Lumpen aus der Preungesheimer Karl-Kirchner-Siedlung geholt.

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