So könnte der Neubau an der Schwedlerstraße / Ecke Hanauer Landstraße einmal aussehen.

Ostend

Glasbau Hahn zieht nach Bergen-Enkheim

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Traditionsfirma möchte Produktion erweitern. Auf dem früheren Firmengelände an der Hanauer Landstraße entsteht ein modernes Bürohaus.

Auf dem Areal Hanauer Landstraße / Ecke Schwedlerstraße soll ein neues Bürogebäude entstehen. Der Frankfurter Projektentwickler OFB möchte in einem Jahr auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem derzeit noch das Unternehmen Glasbau Hahn seinen Sitz hat, bauen.

Im Februar will der Spezialist für Museumsvitrinen und Glaskonstruktionen im Innenausbau mit seinen rund 100 Mitarbeitern an die Gwinnerstraße umziehen, sagt Miteigentümerin Isabel Hahn. Das Grundstück an der Hanauer habe für die Produktion „bei weitem nicht mehr ausgereicht“. Schon seit mehreren Jahren habe Glasbau Hahn deshalb Hallen in dem Seckbacher Gewerbegebiet angemietet. Das ständige Hin und Her zwischen beiden Standorten sei jedoch „sehr umständlich“, sagt Hahn.

Die international tätige Firma habe sich deshalb vor längerem entschieden, komplett umzuziehen. „Es war aber sehr schwierig, etwas Geeignetes in Frankfurt zu finden“, sagt die Miteigentümerin. An der Gwinnerstraße stehe Glasbau Hahn, das etwa für die Maske des Pharaos Tutanchamun Vitrinen im Museum in Kairo gefertigt hat, 6500 Quadratmeter zur Verfügung.

Der Projektentwickler OFB hat das Grundstück an der Hanauer Landstraße im Frühjahr 2019 erworben, sagt Sprecher Thomas Kamberg. Geplant sei, dort bis Ende 2022 einen modernen Gebäudekomplex mit insgesamt 17 200 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zu errichten.

Der Abbruch soll im kommenden Juni beginnen, im Dezember dann der Hochbau. In dem rechteckigen Gebäude soll es zwei große, begrünte Innenhöfe geben, die zur Hanauer und Schwedlerstraße offen sind. Auf den Flachdächern sollen begrünte Dachterrassen entstehen.

Gewerbeflächen werde es in dem Bürohaus nicht geben. Lediglich im Erdgeschoss sei eine Gastronomie vorgesehen. Ob diese nur von den künftigen Mietern oder von jedem genutzt werden könne, sei noch offen, so der OFB-Sprecher.

Bezogen werden soll der Neubau entweder von einem einzelnen Mieter oder mehreren. Zusagen gebe es noch keine. Es gebe jedoch „bereits eine rege Nachfrage für den Standort und unser Projekt“, sagt Sprecher Thomas Kamberg.

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