Ginnheim

Ginnheim: Schüler müssen doch nach nicht Bockenheim

Die Suche nach einem Ausweichquartier für die Diesterwegschule geht weiter. Eine Familie hat ihr Grundstück angeboten.

Ginnheim.Schon seit etwa zwei Jahren wird nach einem geeigneten Ort gesucht, an den die Ginnheimer Diesterwegschule während ihrer dringend notwendigen Sanierung umziehen kann. Auf Anraten des Ortsbeirats 9 wurden verschiedene Standortmöglichkeiten vorgeschlagen und geprüft, bisher steht jedoch noch kein Ergebnis fest.

Laut einem Medienbericht sei die Auslagerung in eine Containeranlage in Bockenheim geplant, was mit 2,3 Kilometern Differenzstrecke Kinder, Eltern und Lehrende vor große Herausforderungen stellen würde. Doch der Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) macht deutlich, dass das Frankfurter Amt für Bau und Immobilien (ABI) keine finale Entscheidung getroffen worden.

In der Ortsbeiratssitzung 9 am Donnerstagabend betonte eine Besucherin „im Namen der Eltern“, wie wichtig es sei, dass „die Kinder in der Nähe bleiben“. Die Grundschule müsse schon seit elf Jahren saniert werden. Sie hoffe, dass schnell eine geeignete Lösung gefunden werde – und vor allem, dass diese Lösung keinen Umzug nach Bockenheim beinhalte, denn das wäre „eine Zumutung“.

Außerdem habe eine Familie, die anonym bleiben will, dem Ortsbeirat und dem Amt für Bau und Immobilien schon angeboten, dass die Schule auf ihr 2040 Quadratmeter großes Grundstück in Ginnheim ziehen könne. Dieses sei fünf bis zehn Minuten vom jetzigen Standort der Schule, Am Mühlgarten, entfernt.

Friedrich Hesse machte deutlich, dass er dem Frankfurter Amt für Bau und Immobilien einen konkreten Fragenkatalog zur Zukunft der Schulen im Stadtteil geschickt habe, da dies ein großes Problem sei. Am 26. November gebe es einen internen Infotermin mit dem Amt, wo hoffentlich einiges geklärt werden könnte – besonders auch die Zukunft der Diesterwegschule. Er werde auch noch einmal an das Angebot der betreffenden Familie erinnern. 

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