Die fabelhafte Nähanleitung der Susanne Köhler.

Corona Homestory

Gewitzt und zugenäht gegen Corona

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Eine tolle Maskenanleitung und weitere Tipps der FR-Gemeinde für die Zeit mit dem Virus.

Von Begegnungen im Rödelheimer Park berichtet Gabriele Roeder, denn wo steht geschrieben, dass man in geschlossenen Räumen bleiben muss? „Während der Zeit des Virus habe ich mir vorgenommen, nach erfreulichen Eindrücken Ausschau zu halten“, schreibt die FR-Leserin. „Statt zu bemerken, wo Regeln nicht eingehalten werden oder grob miteinander umgegangen wird, schaue ich mir verstärkt die Ideen und wundersamen Initiativen der Menschen an. Gelingt nicht immer, aber oft.“

Da findet sie am Wegesrand einen jungen Mann kniend, Auge in Auge mit seinem Kind. Die beiden üben das Zählen. Er: 1, 2, 3. Das Kind: 4, 5 ... wie ging’s noch mal weiter? Papa hilft: 6. „Das Kleine gluckst vor Freude und zählt weiter, 7, beide haben riesigen Spaß“, beobachtet Gabriele Roeder. Sie sieht jemanden, der die schönen alten Bäume im Park fotografiert. Und eine junge Frau mit einem Paket unterm Arm, das sich als Zelt entpuppt – für die Kinder, die erst mal in den Baum klettern dürfen, bis das Zelt steht. Das Leben muss nicht immer spektakulär sein; interessant ist es immer, wenn man hinschaut.

Jetzt aber zu Susanne Köhler. Sie schreibt uns: „Liebe Frankfurter Rundschau, eure Rubrik Homestory finde ich wundervoll und möchte auch etwas beitragen. Ich bin Comiczeichnerin aus Frankfurt und habe in den letzten Tagen diese Comic-Nähanleitung genäht … äh … gezeichnet. Gerne könnt ihr sie abdrucken.“

Liebe Susanne Köhler, wir sind die Rundschau aus Frankfurt und finden die Comic-Nähanleitung, die Sie genäht ... äh ... gezeichnet haben, wundervoll. Mit Vergnügen drucken wir sie. Von Susanne Köhler gibt es auch den tollen Frankfurt-Kalender „Urban Sketching“ und viele gezeichnete Rezepte, zu finden online unter www.dascomickochbuch.de.

Was macht Christel Jahn? Sie erklärt es für dringend nötig, dass wir mit dieser Rubrik „die kleinen Kinder (Drei- bis Sechsjährige) und damit einhergehend die entsprechenden Eltern bedienen“. Denn: „Wir Alten (ich bin auch eine 70-jährige Alte) kommen ziemlich gut zurecht.“

Darum schreibt sie täglich Rätsel für ihre Enkelkinder, die altersmäßig exakt zur oben beschriebenen Zielgruppe zählen. „Das macht mir Spaß und das macht den Kindern – sogar auch den Eltern – Spaß“, berichtet sie.

Was denn? Die Rätseloma fotografiert etwa Stecknadeln, und das junge Team soll zählen, wie viele es sind, wie viele mit roten, blauen, weißen Stecknadelköpfen. Oder: Sie fotografiert einen Bildausschnitt mit einem Maulwurf, dem jemand auf den Kopf gemacht hat, und die Ratebande muss irgendwie den Titel des zugehörigen Kinderbuchs ermitteln.

Kennen Sie das Buch? Wir auch. Und freuen uns auf weitere gute Tipps für Leute, die der Corona-Krise gutgelaunt auf den Kopf machen. Bitte an: online@fr.de

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