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Auf dem Römerberg bei der Kundgebung zum 1. Mai ist auch viel los.
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Auf dem Römerberg bei der Kundgebung zum 1. Mai ist auch viel los.

Tag der Arbeit

Gewerkschaften wollen mitgestalten

  • Friederike Tinnappel
    VonFriederike Tinnappel
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Dieses Jahr geht es bei den Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1.Mai unter dem Motto „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir“ um die vierte industrielle Revolution.

Genau 125 Jahre reicht die Tradition der Kundgebungen am 1. Mai zurück. Darauf hat der Vorsitzende des Stadtverbandes des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Harald Fiedler, hingewiesen, der die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region zur Teilnahme an den Kundgebungen des Gewerkschaftsbundes aufruft.

Das Motto lautet in diesem Jahr: „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir.“ Der allgegenwärtigen vierten industriellen Revolution „4.0“ könne man nicht entgehen. „Darauf müssen sich die Gewerkschaften einstellen, sie müssen mitgestalten“, heißt es in dem Aufruf. Mit der Vernetzung von Produktion und Internet, dem Aufbau von Logistikketten, beginnend bei der Rohstoffgewinnung bis hin zur Entsorgung, kämen auf die Arbeitswelt „enorme Veränderungen zu“. In einer sich immer rasanter entwickelnden globalen und digitalen Welt gehe es darum „Schutz zu schaffen“ und das „Erreichte zu verteidigen und auszubauen“.

Dass die Gewerkschaften die Zukunft gestalten können, hätten sie in der Geschichte oft unter Beweis gestellt. Fiedler erinnerte daran, dass die Kinderarbeit abgeschafft und ein Jugendarbeitsschutzgesetz eingeführt wurde. Die Gewerkschaften hätten sich das Frauenwahlrecht auf die Fahnen geschrieben, 1957 sei die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durchgesetzt worden. „Wir erkämpften das freie Wochenende“, so Fiedler, der unter anderem auch den Bildungsurlaub, die Mitbestimmung im Betrieb und den zuletzt erreichten gesetzlichen Mindestlohn erwähnt.

Für viele Gewerkschaftsmitglieder sind die Kundgebungen eine gute Gelegenheit, um alte Freunde und Bekannte wiederzusehen. Willkommen sind auch die Kinder, für die es in Frankfurt, Wiesbaden und Limburg eigene Angebote gibt, so dass die Kundgebungen, die von einem Kulturprogramm begleitet werden, auch zu einem Familienfest werden können.

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