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Gesundheitsminister Spahn spricht im Kunstverein Familie Montez im Ostend vor allem über die Corona-Lage.
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Gesundheitsminister Spahn spricht im Kunstverein Familie Montez im Ostend vor allem über die Corona-Lage.

Wahlkampfauftakt

Gesundheitsminister Jens Spahn zu Besuch bei der Frankfurter CDU

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Gesundheitsminister Spahn ist zu Gast bei einer Wahlkampfveranstaltung der Frankfurter Parteifreundinnen und -freunde. Es ging aber vor allem um: die Pandemie.

Am Dienstagmittag saß er noch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Robert-Koch-Institut und informierte über die aktuelle Pandemie-Lage, am Dienstagnachmittag stand er dann im Kunstverein Familie Montez im Ostend: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war zum Wahlkampfauftakt der Frankfurter CDU gekommen, „meinem ersten Wahlkampftermin in diesem Jahr“, sagte er und redete dann vor allem über: die aktuelle Pandemie-Lage.

Die Bundestagsabgeordnete Bettina Wiesmann, die wieder im Wahlkreis Frankfurt II als Direktkandidatin für den Bundestag antritt, hatte zu Beginn der Veranstaltung zwar noch über die neben der Pandemie „epochalen weiteren Herausforderungen“ gesprochen. Die gelte es zu meistern und dafür habe die CDU „die besseren Ideen“. Aber der Gesundheitsminister sprach zunächst vor allem über das Impfen. „Impfen ist der Ausweg aus der Pandemie“ und wer sich impfen lassen wolle, der könne das auch tun. Impfstoff sei genügend da.

Allerdings müssten nun auch diejenigen überzeugt werden, die sich „bisher nicht aktiv um eine Impfung gekümmert haben“. Deshalb solle es niedrigschwellige Angebote etwa auf dem Marktplatz, dem Sportplatz, am Hauptbahnhof geben. Denn die Höhe der Impfquote „macht den Unterschied, wie gut wir durch den Herbst und Winter kommen“. Eine Impfpflicht schloss Spahn aber aus.

Spahn kritisierte auch die Abhängigkeit von China etwa bei Produkten wie Schutzmasken. Es sei eine Aufgabe für die nächsten zehn Jahre, „das ein Stück zu relativieren und nicht mehr abhängig von einem Land zu sein“. Arbeit sieht Spahn auch bei der Digitalisierung der Verwaltung. Bürgerinnen und Bürger seien für die Verwaltung digital nicht erreichbar. „Es wird nirgendwo noch so viel gefaxt wie im Gesundheitswesen.“ Es sei da in den vergangenen Jahren viel angestoßen worden, das elektronische Rezept komme etwa, aber die Digitalisierung der Verwaltung sei eine Aufgabe für die 20er Jahre.

60 Plätze gab es im Familie Montez für CDU-Mitglieder, aber auch für Nicht-Mitglieder. Bei der anschließenden Diskussionsrunde fragte ein Elfjähriger den Gesundheitsminister, wann es für Kinder in seinem Alter einen Impfstoff geben werde. „Die Forscher gehen davon aus“, antwortete Spahn, „dass sie Anfang nächsten Jahres so weit sind.“ Und dann auch Kinder unter zwölf Jahren geimpft werden könnten.

Ein bisschen stimmte Spahn dann am Ende doch direkt auf den Wahlkampf ein. „Verändern kann man nur, wenn man regiert“, sagte er. „Wir wollen regieren und wir haben die Chance dazu.“ Und er fügte ans Publikum gewandt an, dass man mehr Einfluss auf die politische Meinungsbildung des Umfelds habe, als man denke. „Reden Sie, wenn Sie mögen, gut über die CDU.“

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