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Die Fressgass in Frankfurt.

Vortrag in Frankfurt

Die Geschichte der Fressgass

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Vom Schweinemarkt zur Flaniermeile: Die Fressgass in Frankfurt wird schon im Jahr 1350 erwähnt - als der Ort außerhalb der alten Stadtmauer, an dem mit Schweinen gehandelt wurde. Ein Vortrag erläutert die Historie.

Einen 90-minütigen Vortrag zur Geschichte der Fressgass hält Hans Zimmermann am Dienstag, 8. Januar, 18 Uhr, in der Melange am Römer, Braubachstraße 15b. Die Fressgass in der Innenstadt wird schon in einem Dokument aus dem Jahr 1350 beschrieben. Natürlich nicht als Fußgängerzone, sondern als der Ort außerhalb der alten Stadtmauer, an dem mit Schweinen gehandelt wurde. Die Bezeichnung Fressgass gab es damals lange noch nicht, die Straße hieß Bockenheimer Gass.

Auch heute ist ihr offizieller Name Große Bockenheimer Straße, Fressgass ist nur der populäre Kosename. Die vielen Veränderungen in den vergangenen gut 650 Jahren, die aus dem ehemaligen Schweinemarkt eine Flaniermeile machten, sind historisch gut zu beschreiben. Der älteste Zeitzeuge vor Ort ist ein kleines Rokoko-Haus, ein Original aus dem Jahre 1750.

Hans Zimmermann hat 60 Jahre in diesem Häuschen gelebt. In seinem Vortrag schildert er mithilfe vieler Pläne, Zeichnungen und Fotos die historische Entwicklung dieser Straße, ihrer Bewohner und ihrer Häuser.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Allerdings wird um eine Spende für das Projekt „Förderpatenschaften“ des Kinderschutzbund Frankfurt gebeten. Anmeldung bei Ralph Demant, Telefon 56 77 16, E-Mail: histo-spaz@t-online.de.

Mehr Infos im Internet unter www.historischer-stadtspaziergang-frankfurt.de.

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