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Geschenketipps zu Weihnachten: Kleine Radabenteuer

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Von: Florian Leclerc

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E-Bike-Erlebnis Rhein-Main. Peter Meyer Verlag. 221 Seiten. 24 Euro. Foto: Peter Meyer Verlag
E-Bike-Erlebnis Rhein-Main. Peter Meyer Verlag. 221 Seiten. 24 Euro. Foto: Peter Meyer Verlag © Peter Meyer Verlag

Alexander Kraft präsentiert vierzehn Touren in der Region.

Alexander Kraft ist passionierter Radfahrer. Das war er schon als Autor der Frankfurter Rundschau. Das ist er noch immer, als Sprecher von HP Velotechnik. Die stellen Liegeräder her. In seinem neuen Buch nimmt Alexander Kraft die Leserschaft auf dem E-Bike mit auf Radtouren – oder auf dem Trekkingrad, je nach Kondition.

Vierzehn Touren hat Kraft in „E-Bike-Erlebnis Rhein-Main“ zusammengestellt. Und ist sie selbst vorher gefahren. 48 Kilometer von Wiesbaden über den Taunuskamm. 45 Kilometer von Bad Homburg zum Hessenpark über die Saalburg und wieder zurück. 66 Kilometer von der Keltenwelt am Glauberg zum Schloss Büdingen. Um nur drei Touren zu nennen.

Touristentipps, Höhenmeter, Fahrtzeiten

Er wolle die Leserinnen und Leser für „Microadventures“ begeistern. Kleine Abenteuer. Einmal kurz raus aus dem Alltag. Das gehe mit dem E-Bike phänomenal gut. Während dem Trekkingradelnden auf dem Weg zur Saalburg die Beine schon mal schlapp werden können, beim kontinuierlichen Treten im ersten Gang, flitzt der E-Bike-Fahrende hurtig hinauf. Wo man den Akku wieder aufladen kann, steht im Buch. Das gilt nicht nur für die Batterie, sondern auch den Magen.

Das Buch ist gut sortiert: mit Touristentipps, Höhenmetern, Fahrtzeiten, Schwierigkeitsgrad und Anreise mit der Bahn. Die Karten, die abgedruckt sind, weisen den Weg. Karten gibt es auch digital. Und es gibt GPS-Daten.

Und nun wird es etwas kompliziert. Die GPS-Daten muss man aufs Handy bekommen, um sich die Navigation in einer App wie Google Maps anzeigen zulassen. Das dauert länger, als diesen Text zu lesen, ist aber schnell erklärt. Bei Google Maps braucht man ein eigenes Konto. Dort meldet man sich auf seinem Heimcomputer an, nicht auf dem Handy. Dann klickt man im Menü oben links auf „Karten“ und „Karten erstellen“, anschließend auf „importieren“. Dort fügt man die GPS-Daten ein. Die GPS-Daten bekommt man, wenn man das Buch kauft. Dort ist ein QR-Code angegeben. Denn schickt man sich per E-Mail an seinen Heimcomputer zu.

Nun kann man aufs Handy wechseln und sich die eigenen „Karten“ anzeigen lassen. Am besten, man gibt der Tour einen Namen. Wenn man am Startpunkt ist, weist Google Maps den Weg. Es kann aber sein, dass Google Maps leicht von der eigenen Karte abweicht. Dann nutzt man die eigene Karte zur Orientierung.

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