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Da läuft nichts - außer Juristischem: Wenn auf der Rennbahn in Niederrad kein Pferd rennt, kann auch nicht gewettet werden.
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Da läuft nichts - außer Juristischem: Wenn auf der Rennbahn in Niederrad kein Pferd rennt, kann auch nicht gewettet werden.

Streit um Rennbahn

Gericht plant Räumung des Rennbahn-Geländes

  • Claus-Jürgen Göpfert
    VonClaus-Jürgen Göpfert
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Das Amtsgericht Frankfurt plant die Räumung des Rennbahn-Geländes durch eine Gerichtsvollzieherin für den 21. September. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs kann sie noch stoppen.

Ein spannender Wettlauf zwischen der Stadt und dem Rennklub Frankfurt entwickelt sich vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Am heutigen Freitag endet für beide Seiten die Frist für die Einreichung von Schriftsätzen, die der 12. Senat des BGH gesetzt hat. Der Rennklub hat vorläufigen Vollstreckungsschutz gegen die Räumung des Geländes der alten Galopprennbahn in Niederrad beantragt. Dort will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eine Fußball-Akademie errichten, kommt aber seit Jahren nicht zum Zuge.

Das Amtsgericht Frankfurt plant die Räumung durch eine Gerichtsvollzieherin für den 21. September. Gewährt der 12. Senat des BGH vorher den Vollstreckungsschutz, dürfte nicht geräumt werden. Der Vizepräsident des Rennklubs, Carl-Philip zu Solms-Wildenfels, kündigte im Gespräch mit der FR an, dass die Anwälte des Rennklubs am heutigen Freitag mit einem umfangreichen Schriftsatz den Argumenten der Stadt entgegentreten werden.

Die Kommune hatte ihre schriftliche Begründung für das Räumungsbegehren am Donnerstag eingereicht. Die Fachleute der Stadt halten es für „unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen“, dass der BGH im Sinne des Rennklubs entscheidet.

Dabei falle allerdings stark ins Gewicht, dass das Oberlandesgericht Frankfurt bereits am 27. Juli die Räumung des Rennbahn-Geländes zugelassen hatte.

Am Donnerstag wurde vor dem Landgericht Frankfurt in einem der anderen Rennbahn-Prozesse verhandelt. Der Rennklub hat beantragt, den Erbpachtvertrag zwischen dem DFB und der Stadt für nichtig erklären zu lassen.

Es geht um die gesamte Fläche von 20 Hektar, die von der Kommune an den DFB verpachtet worden ist.

Nach der mündlichen Verhandlung am Donnerstagvormittag kündigte der Vorsitzende Richter an, am 21. September eine Entscheidung zu verkünden. Insgesamt sind jetzt noch zehn verschiedene juristische Verfahren rund um die Rennbahn anhängig, darunter eines bei der EU-Kommission in Brüssel.  

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