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Ausstellung

Gerettete Geigen aus Alter Oper in Frankfurt

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Die Instrumente, die im Historischen Museum in Frankfurt zu sehen sind, haben nur historischen Wert.

Bei den Geigen, die ein Feuerwehrmann im Zweiten Weltkrieg aus der brennenden Alten Oper gerettet hat, handelt es sich nicht um wertvolle Orchestergeigen. Zwei FR-Leser, Jan Großbach und Michael Günther, hatten nach der Lektüre des Artikels „Aus der brennenden Alten Oper gerettet“, der im Rahmen der FR-Serie „Frankfurt im Nationalsozialismus“ am 4. Januar erschienen ist, darauf hingewiesen, dass es sich bei dem im Bild zu sehenden Instrument um eine einfache Industriegeige handele. Diese Geige ist in „Eine Stadt macht mit“ zu sehen, eine von drei Ausstellungen, die im Historischen Museum gezeigt werden.

Die Alte Oper war 1944 bei Bombenangriffen zerstört worden. Ein Feuerwehrmann durfte sie behalten, nachdem er die Instrumente aus den Trümmern gerettet hatte. Eine Nachfahrin des Mannes hatte sie von einem Sachverständigen begutachten lassen, bevor sie diese den „Freunden der Alten Oper“ übergab. Nach dessen Expertise handelt sich bei beiden um einfache Instrumente, die in den 1930er Jahren in Sachsen hergestellt wurden, wie das Historische Museum bestätigte. Möglicherweise seien sie als „Ersatzinstrumente“ für zerstörte Instrumente genutzt worden. Sie könnten auch einem „Geiger aus der letzten Reihe“ gehören, wie die „Freunde der Alten Oper“ mutmaßen. Wer sie einst gespielt hat, ist aber letztlich unbekannt.

In der Ausstellung wird eine der Geigen als Relikt aus der Alten Oper gezeigt, um auf die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg zu verweisen. lad

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