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Apfelweinfestival: Genug Ebbelwei für alle

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Von: Levin Horst

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Apfelweinkönigin Larissa I. eröffnet um 18 Uhr das Apfelweinfestival auf dem Roßmarkt.
Apfelweinkönigin Larissa eröffnet um 18 Uhr das Apfelweinfestival auf dem Roßmarkt. © christoph boeckheler*

Das zehnte Apfelweinfestival in Frankfurt hat auf dem Rossmarkt begonnen

Im Herzen Frankfurts auf dem Rossmarkt hat erst das Griesoß-Festival stattgefunden, jetzt folgt das nächste hessische Kulturgut: Gestern hat das zehnte Apfelweinfestival begonnen. Eröffnet hat es Apfelweinkönigin Larissa I. _Zehn Tage lang können Besucherinnen und Besucher nun bei einem bunten Bühnenprogramm jede Menge „Stöffche“ genießen.

„Frankfurt ist Ebbelwei und Ebbelwei ist Frankfurt. Unser Nationalgetränk gehört untrennbar mit der Region Frankfurt-RheinMain zusammen und ist gelebte Tradition“, sagt Thomas Feda, Geschäftsführer der „Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main“, die das zehnte Apfelweinfest veranstaltet.

„Wir sind stolz, Apfelweinhauptstadt zu sein und das sollte man auch zeigen.“ Von Apfelweinbratwurst bis Apfelwein-Cocktails sei das Festival so ausgerichtet, dass sich alles rund um das Thema Apfelwein drehe. Rund 80-100 verschiedene „Schobbe-Produkte“ werden im Rahmen des Festivals an 27 Ständen angeboten , sagt Feda. Eine Besonderheit des Festivals sei unter anderem der „Hessen-Shop“, bei dem man typische Souvenirs kaufen kann.

Apfelweinfestival: Mischgetränke und musikalisches Programm

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das Festival in den vergangenen zwei Jahren nicht stattfinden. Man freue sich wieder auf viele internationale Gäste, erwarte aber auch junge Leute aus der Region auf dem Festival, so Madeleine Ball, die Vertreterin der Geschäftsstelle der Hessischen Apfel- und Fruchtsaft Keltereien. Apfelwein überwinde Generationsgrenzen. Mischgetränke wie Apfelwein-Cola seien bei den Jüngeren beliebt. Demnach sei das musikalische Programm auch für jüngere Leute angepasst.

Jenseits des Festivals denkt Volker Thoma, Geschäftsführer der Rapp’s Kelterei GmbH, bereits an die anstehende Apfelernte. „Die Trockenheit und der Wassermangel haben massive Einwirkungen auf die Apfelernte“, befürchtet er. So werde in diesem Jahr etwa nur eine durchschnittliche Apfelernte mit geringer Säure-Ausbildung erwartet. Um der Knappheit entgegenzuwirken, versuche man, mehr Streuobstwiesen zu gewinnen, indem man Ackerflächen umbauen ließe. „Dafür müssen Partner gefunden werden.“ Ein Mangel an Apfelwein sei derweil nicht zu verzeichnen. „Es gibt genug Apfelwein für alle“, sagt Feda.

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