„Frankfurt gärtnert“

Gemüseanbau for Future in Frankfurt

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Die neue Auflage des kostenlosen Magazins „Frankfurt gärtnert“ hilft beim Klimaschutz. Wer es liest, erfährt auch, wie man den bedrohten Bäumen helfen kann.

Kinder, wie die Zeit vergeht: Vier Jahre ist es schon her, dass das Gratis-Magazin „Frankfurt gärtnert“ erstmals auftauchte und bei den Freunden von selbstgezogenem Obst und Gemüse für Aufsehen sorgte. Jetzt ist die dritte Auflage erschienen, herausgegeben vom Grünflächenamt – und wieder randvoll mit Tipps für den Umgang mit dem Grünzeug.

Ein Schwerpunkt im Heft sind natürlich die Herausforderungen durch den Klimawandel. „Jetzt Baumpate werden!“ ist einer der Berichte überschrieben, der zur praktischen Hilfe aufruft. Weil der Regen knapp wird, leiden die Bäume in diesem Sommer wie schon 2018 sehr. 97 Prozent sind bereits geschwächt, viele von ihnen dadurch wehrlos gegen Schädlinge und Pilze. Alle gut 240 000 Stämme ausreichend zu bewässern, die unter Regie der Stadt in Wäldern und an Straßen wachsen: ausgeschlossen.

Baumpate werden

Deshalb sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Baumpatenschaften zu übernehmen und gerade die jüngeren Bäume zu gießen – mit 150 Litern Wasser pro Woche, am besten alles auf einmal –, gern auch die Umgebung der Baumscheiben zu pflegen, die Erde aufzulockern, damit Luft und Nährstoffe besser zu den Wurzeln durchdringen. Mehr zu Patenschaften: E-Mail an mitmachen.amt67@stadt-frankfurt.de.

Die Kapitel „Frankfurt rettet die Bienen“ und „Klimabonus für Stadtbegrüner“ greifen das Thema Klimaschutz ebenso auf. Da erfahren die Leser etwa, wo Frankfurter bienenfreundliche Behausungen errichtet haben und wo man mehr über Lebensweise und Bedürfnisse der Wildbienen lernen kann – etwa im Frankfurter Garten am Danziger Platz oder auf dem Bienenlehrpfad im Ginnheimer Wäldchen.

Einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz legen auch die vielen Tipps, die die Redaktion zusammengetragen hat. Ob im Griesheimer Bahnhofsgärtchen beim gemeinsamen Gemüseanbau, im Mitmachgarten am Frankfurter Berg, beim verantwortungsbewussten Schlemmen mit Klimagourmet im September oder beim Lastenradverleih: Alle Beiträge haben einen praktischen Nutzen – und das Potenzial, der Umwelt ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Eine Übersichtskarte zeigt an, welche Initiativen wo zu finden sind.

Zusammengestellt, flott getextet und reich bebildert haben das Heft – wie schon die beiden Vorgängerausgaben – Sonja Graubner und Thomas Löw mit ihrer Agentur „grünaufweiß“. Sie sind auch die Köpfe hinter dem lesenswerten Blog „Frankfurter Beete“, dem Internet-Treffpunkt der Gärtnerszene (frankfurter-beete.de).

Das Magazin gibt’s kostenlos in den Stadt- und Stadtteilbüchereien, in der Bürgerberatung in der neuen Altstadt (Hinter dem Lämmchen 6), und es ist zu bestellen beim Frankfurter Grünflächenamt, E-Mail: mitmachen.amt67 @stadt-frankfurt.de. Downloaden kann man es auch: auf der Internetseite des Grünflächenamts, www.gruenflaechenamt.stadt-frankfurt.de.

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