Das Geldmuseum wird erneuert und erweitert.
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Das Geldmuseum wird erneuert und erweitert.

Geldmuseum in Frankfurt

Geldmuseum wird moderner

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Über dem Geldmuseum der Deutschen Bundesbank hängt ein Richtkranz. Das Gebäude wird erweitert und die Ausstellung modernisiert. Ende 2016 soll das neue Museum fertig sein.

Auf deutlich größerer Fläche und sehr anschaulich will das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank von Ende kommenden Jahres an wieder Basiswissen über Geldpolitik, Banken und Finanzstabilität vermitteln. Ziel ist es, an die alltäglichen Erfahrungen mit Geld anzuknüpfen. Die Besucher werden also zum Beispiel erfahren, wie genau eine EC-Karte funktioniert. Auf einem Rundgang durch das dann erneuerte und erweiterte Museum werden sie unter anderem in vier große Räume gelangen, die den Themenbereichen Bargeld, bargeldloser Zahlungsverkehr, Geldpolitik und Geld global gewidmet sind. Auch aktuelle Probleme sollen beleuchtet werden.

Goldbarren zum Anfassen

Zum Richtfest am Donnerstagmorgen war von alldem noch nichts zu sehen. Alle Highlights des neuen Museums, das keinen Eintritt kosten wird, wollte die Bundesbank zudem noch nicht verraten. Die Rede war aber etwa von einem 360-Grad-Kino, von der Möglichkeit, in die Zeit der Hyperinflation im Jahr 1923 einzutauchen und von einem Goldbarren zum Anfassen. Nicht nur eine Münze, die Brutus anlässlich der Ermordung Julius Cäsars prägen ließ, wird wieder zu sehen sein, weitere Schätze der numismatischen Sammlung werden in einem neuen Sonderausstellungsraum präsentiert.

Die Neugestaltung und Erweiterung des wegen der Arbeiten seit September vergangenen Jahres geschlossenen Museums wird nach Angaben von Bundesbank-Vorstandsmitglied Johannes Beermann 19 Millionen Euro kosten. Mit diesem komme die Bundesbank ihrer pädagogischen Aufgabe nach, das Verständnis für ihre geldpolitische Stabilitätsorientierung zu stärken, sagte Beermann beim Richtfest.

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