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Geld für schnelleren Schulbau

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Von: Sandra Busch

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Das Adorno-Gymnasium steht inzwischen. Als Holmodulbau.
Das Adorno-Gymnasium steht inzwischen. Als Holmodulbau. © ROLF OESER

20 Millionen Euro mehr soll es jährlich für schnelleren Schulbau geben. Und zusätzliches Personal..

Für den Schulbau soll es in den Jahren 2022 bis 2025 mehr Geld geben. 20 Millionen Euro soll das Bildungsdezernat pro Jahr zusätzlich erhalten. Das beschlossen die Stadtverordneten am Donnerstagabend im Stadtparlament. Auch soll das Bildungsdezernat fünf Stellen mehr als geplant zur Verfügung gestellt bekommen, damit Schulen schneller gebaut werden können.

Mit diesem Vorgehen „wird die Stadt Frankfurt sukzessive den Investitionsstau im Schulbau abbauen und ihrer Verpflichtung nachkommen, eine ausreichende Anzahl von Schulplätzen kontinuierlich vorzuhalten“, heißt es in der Magistratsvorlage.

Aktuell gebe es 24 genehmigte und bestätigte Schulneubauten, deren Umsetzung noch ausstünden. Ein Verzicht auf diese Mittelanpassungen hätte zu Folge, dass die notwendigen Schulbaumaßnahmen nicht rechtzeitig fertiggestellt werden können. „Die Versorgung der Schülerinnen und Schüler könnte bereits in den kommenden Jahren nicht mehr sichergestellt werden können.“

Die Vorlage wurde mehrheitlich angenommen, CDU und AfD stimmten aber dagegen. „Die Vorlage ist ein Eingeständnis dafür, dass die Bildung im Haushalt zu schlecht weggekommen ist“, sagte CDU-Fraktionschef Nils Kößler.

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