1. Startseite
  2. Frankfurt

Geld für Altstadt

Erstellt:

Von: Christoph Manus

Kommentare

Die Linkspartei kritisiert die Kapitalerhöhung der Dom-Römer-Gesellschaft.

Die Stadt Frankfurt stellt der städtischen Dom-Römer-Gesellschaft, die mit der Projektentwicklung der neuen Altstadt zwischen Dom und Römer betraut war, zehn Millionen Euro zur Verfügung, die diese benötigt, um ein verzinstes Darlehen der Stadt zurückzahlen zu können. Das hat das Stadtparlament am Donnerstag beschlossen. Die Linke im Römer kritisiert den Vorgang scharf. „Erneut werden Verluste aus der neuen Altstadt-Bebauung ausgeglichen, was wieder einmal bedeutet, dass die Allgemeinheit für eine absolute Fehlplanung aufkommt“, sagte Fraktionschef Michael Müller. Das Quartier erweise sich als Fass ohne Boden.

Der Bau der vor mehr als vier Jahren eröffneten neuen Altstadt ist für die Stadt nicht kostendeckend gewesen. Sie gab deutlich mehr für das Prestigeprojekt aus, als sie etwa über den Verkauf von Eigentumswohnungen einnahm. Schon vor Jahren war von einem Defizit von 90 Millionen Euro die Rede. Die städtische Gesellschaft ist auch nach Fertigstellung des eigentlichen Projekts noch tätig. Sie betreut etwa die Neugestaltung des Domplatzes und kümmert sich um das Quartiersmanagement.

Auch interessant

Kommentare