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Gegen Rüstungsexporte

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Plakat in Form eines Leopard-Panzer bei Abschlusskundgebung der Ostermärsche.
Plakat in Form eines Leopard-Panzer bei Abschlusskundgebung der Ostermärsche. © F.Rumpenhorst

Die hessischen Ostermärsche erreichen heute ihren Höhepunkt in Frankfurt. In Frankfurt soll beim Ostermarsch auf die Einstellung aller Rüstungsexporte gedrängt werden.

Mit einem Sternmarsch nach Frankfurt will die Ostermarschbewegung in Hessen heute die Einstellung aller Rüstungsexporte fordern. Die Teilnehmer der Kundgebung auf dem Frankfurter Römerberg verlangen auch „eine drastische Umschichtung der öffentlichen Haushaltsausgaben“ - statt des NATO-Ziels einer Erhöhung der Rüstungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts soll mehr Geld in Bildung, Gesundheit, Umwelt und Wohnen fließen.

Dieses Ziel stand bereits im Mittelpunkt des ersten hessischen Ostermarschs in diesem Jahr am Karfreitag in Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis). Daran nahmen nach Polizeiangaben rund 200 Menschen teil. Bundesweit bleiben die Teilnehmerzahlen der Ostermärsche auch in diesem Jahr weit hinter dem Höhepunkt zu Beginn der 1980er Jahre zurück. Aber „die Basisbewegung ist nicht kaputtzukriegen“, sagte Horst Trapp von der bundesweiten Informationsstelle Ostermarsch 2018.

Friedensinitiativen und Gewerkschaften haben für den Ostermontag dazu aufgerufen, von Offenbach, Hanau und Darmstadt gemeinsam zum Ostermarsch nach Frankfurt zu fahren. Die Darmstädter wollen über die Bundesstraße 3 in einer Fahrrad-Demo nach Frankfurt kommen. Dort sammeln sich in mehreren Stadtteilen ab 10.30 Uhr die Teilnehmer zu einem Sternmarsch, zu den Treffpunkten gehört auch das US-Generalkonsulat im Norden von Frankfurt. Bei der Abschlusskundgebung sprechen unter anderen Vertreter des DGB, einer Organisation türkischer und kurdischer Migranten sowie eine kubanische Professorin, die für die Schließung des US-Stützpunkts Guantanamo eintritt. (dpa)

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