Tipp

Gefiederte feiern

  • schließen

Am 12. Mai ist Vogeltag am Alten Flugplatz. Es wird viel geboten. Und: Rund um den Vogeltag, vom 10. bis zum 12. Mai, läuft die „Stunde der Gartenvögel“ des Naturschutzbunds.

Jetzt ist wieder eine gute Gelegenheit, die Nachtigall singen zu hören – und keineswegs nur nachts. An der Nidda in Bonames beispielsweise, in unmittelbarer Nähe des Alten Flugplatzes quinkeliert und gluckst sie ihre Weisen. Derweil fliegt der Storch über die Szenerie auf dem Weg zu seinem Harheimer Familienunternehmen und noch eine Etage darüber sind die Mauersegler auf Nahrungssuche. Willkommen zurück aus Afrika!

Ihnen zu Ehren, und natürlich allen anderen Gefiederten, steigt der Frankfurter Vogeltag eben dort: am Alten Flugplatz auf Bonameser und Kalbacher Gebiet: „Einen passenderen Ort für dieses Fest könnte es kaum geben“, verkündet das Umweltamt als Veranstalter. Am Sonntag, 12. Mai, sind kleine und große Vogelfreunde von 11 bis 17 Uhr eingeladen.

Vor Ort ist die Artenvielfalt riesig, nicht nur jene der Vogelwelt (es gibt Biber, Frösche, Schildkröten, enorme Mengen unangeleinter Hunde), aber eben ganz besonders jene der Vogelwelt. „Der Artenbestand hat sich in den letzten Jahren stetig erhöht“, berichtet das Umweltamt und zählt als Beispiele auf: Enten, Eisvögel, Goldammern, Steinschmätzer, Teichrohrsänger … die Liste könnte bis auf die nächste Seite weiterlaufen, wir kürzen das ab: Rund 120 Arten zwitschern und keckern und legen Eier.

Was gibt’s zu erleben am Frankfurter Vogeltag? Der Ornithologe Martin Hormann von der Vogelschutzwarte führt von 8.30 Uhr an in die Welt des Vogelgesangs ein. Den ganzen Tag über lassen sich Küken beim Schlüpfen zuschauen, die Besucher können Nistkästen bauen, Vogelstimmen lauschen, sogar „die Geheimnisse des Fliegens untersuchen“, locken die Veranstalter. Ebenfalls auf dem Programm: malen, basteln, spielen, puzzeln. Ein Märchenerzähler kommt und erzählt Vogelmärchen.

Die offizielle Begrüßung um 13.30 Uhr übernimmt die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Alles Wissenswerte zum Frankfurter Vogeltag erklärt das städtische Umwelttelefon unter 069 / 212 391 00 und im Internet unter www.frankfurt.de.

Nicht vergessen: Rund um den Vogeltag, vom 10. bis zum 12. Mai, läuft die „Stunde der Gartenvögel“ des Naturschutzbunds (Nabu). Dann gilt es wieder, eine Stunde lang an einem Ort die Individuen jeder Vogelart zu zählen. Der Nabu erhofft sich unter anderem Aufschluss darüber, wie die Geschnäbelten den harten Sommer 2018 überstanden haben. Haussperlinge kamen nach ersten Erkenntnissen mit der Hitze gut zurecht, Amsel und Drossel hingegen fanden zu wenig Nahrung im hartgegrillten Boden. Informationen zur Teilnahme an der Stunde der Gartenvögel unter www.stundedergartenvoegel.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare