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Ein neues Tor zum Riederwald: Wichtige Nachrichten, aber auch die Historie des Stadtteils findet man auf der neuen Internetseite.

Neue Website

Ganz Frankfurt-Riederwald geht online

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Neue Webseite präsentiert die Initiativen und informiert die Anwohner des Viertels. Herzstück soll ein Nachbarschaftskreisel werden.

Schon seit Anfang des Jahres ist die neue interaktive Webseite für den Riederwald online, jetzt auch offziell: Unter www.riederwald.org können sich Initiativen, Vereine und Gewerbe präsentieren. Demnächst sollen sich auch Privatpersonen anmelden und vernetzten können.

Das Tor zur Schäfflestraße ist nicht nur der Eingang zum kleinsten Stadtteil Frankfurts, sondern ziert auch das Logo der neuen Plattform für den Stadtteil. „Viele Initiativen haben sich schon einen Account angelegt und ihre Angebote gepostet“, sagte Quartiersmanager Sebastian Wolff auf Nachfrage der FR. „Aber der Entwicklungsprozess dauert noch an.“

Wichtige Nachrichten aus dem Stadtteil, der digitale Stadtteilatlas, regelmäßige und unregelmäßige Termine sind dort zu finden. Außerdem gibt es eine Ehrenamtsbörse und Texte zur Historie des Stadtteils. „Die Artikel stammen vom Arbeitskreis Geschichte und der Riederwälder Anwohner- und Nachbarschaftszeitung (RAZ).“ Sie erzählen von der Gründung des Riederwalds, dem Stadtteil in den Weltkriegen und der Nachkriegszeit und thematisieren die Gartenstadt. Es gibt ein Portrait der Riederwälder Familie Tesch, nach deren Mitglied Johanna ein Platz und eine Bahnstation benannt ist. Auf einer Karte können Erinnerungsorte markiert werden.

Die neusten Beiträge behandeln den bald anstehenden Verleih von Lastenrädern im Stadtteil, berichten vom Riederwaldtunnel oder der Sperrung der Lahmeyerbrücke. „Jeder kann die Beiträge lesen und jeder, der einen Account hat, kann welche veröffentlichen“, erklärt der Quartiersmanager. Sie können mit Schlagworten wie Nachrichten, Nachbarschaft, Umwelt, Sport oder Politik versehen werden.

Die Neuauflage eines gedruckten und gebunden Stadtteil-Atlanten kommt vorerst nicht zustande, bestätigt Wolff. „Aufwand und Kosten sind sehr hoch, dazu gab es nicht genug Feedback.“ Im digitalen Stadtteil-Atlas sind Orte eingezeichnet, an denen Kinder- und Jugendangebote, Soziales oder Gewerbe zu finden sind. Der Vorteil des digitalen Verzeichnisses sei zudem, dass er kontinuierlich aktualisiert werden kann.

„Was noch nicht funktioniert, ist die Social Media Funktion, so dass auch Privatpersonen Accounts anlegen können“, sagt Wolff. Sie würde voraussichtlich im Herbst folgen. „Damit sich das Angebot auf Personen im Stadtteil beschränkt und ein gewisser Standard gewahrt wird, müssen sich alle mit Klarnamen anmelden und ihre Accounts authentifizieren, also bei mir im Nachbarschaftsbüro freischalten lassen.“ Dann können sich alle Bewohner Nachrichten schreiben. Ein „Nachbarschaftskreisel“, in dem Bewohner Produkte und Dienstleistungen anbieten können, soll das Herzstück werden.

Das soziale Netzwerk für den Riederwald ist ein Pilotprojekt des Vereins SocialTech, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit Technik einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Dringend gesucht wird ein Jurist, der ehrenamtlich eine Rechtsberatung durchführen kann.

„Jeder, der nicht weiß, wie er sich anmelden kann oder Fragen dazu hat, soll bei mir im Büro vorbeikommen“, verspricht der Quartiersmanager seine Unterstützung. Das Netzwerk mache nur Sinn, wenn sich alle beteiligen können.

Die Webseite    ist unter riederwald.org zu erreichen. Das Quartiersmanagement ist im Nachbarschaftsbüro, Schäfflestraße 27, zu finden.

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