Mieter der Wallauer Straße sind von jahrelangen Bauarbeiten genervt.

Gallus

Vonovia verdichtet an Wallauer Straße weiter

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Die Nachverdichtung an der Wallauer Straße geht weiter. Im Juli will Vonovia mit dem Bau von 25 weiteren Wohnungen beginnen. Viele Mieter sind sauer.

Das Wohnungsunternehmen Vonovia will an der Wallauer Straße im Gallus, wo Mieter seit Jahren über die laufende Nachverdichtung klagen, schon im Juli mit dem Bau von 25 weiteren Wohnungen beginnen. Die Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit 52 bis 90 Quadratmetern Größe sollen in drei neuen Gebäuden Platz finden. Ihre Miete wird nach Angaben von Vonovia bei 13,50 Euro pro Quadratmeter liegen. Die fünf Vier-Zimmer-Wohnungen sollen für zehn Euro pro Quadratmeter vermietet werden, damit diese „vor allem für Familien attraktiv und bezahlbar“ seien. Alle Wohnungen werden dem größten Wohnungsunternehmen Deutschlands nach mit Balkon oder Dachterrasse ausgestattet; eines der Gebäude bekommt einen Aufzug.

Die Arbeiten, zu denen auch der Bau einer Tiefgarage mit 17 Stellplätzen gehören, sollen etwa eineinhalb Jahre dauern. Vonovia investiert nach eigenen Angaben rund 5,5 Millionen Euro. Die angrenzende Bebauung und das Wohnumfeld sollen verschönert werden. Das werde zu keiner Mieterhöhung für die Bestandsmieter führen, verspricht Vonovia.

An der Wallauer Straße wird bereits nachverdichtet. Dort entstehen per Dachgeschossausbau 21 Wohnungen von 35 bis 90 Quadratmeter Größe. Die Mieten sollen im Schnitt bei 13 Euro pro Quadratmeter liegen, hieß es am Freitag auf Anfrage der Frankfurter Rundschau.

Immer wieder beklagen sich Bewohner über die bereits seit etwa vier Jahren laufenden Arbeiten in dem Wohnblock und den Dreck und Lärm, den sie verursachen. Zuletzt hieß es bei einem Besuch des Ortsbeirats, Vonovia fordere seit Dezember erhöhte Mieten, obwohl die Modernisierung der Wohnungen noch nicht abgeschlossen sei. Vonovia wollte das prüfen, wies aber darauf hin, dass Modernisierungskosten schon umlegbar seien, wenn ein Großteil der Arbeiten beendet sei.

Der Dachausbau läuft indes noch weiter. Mit der Fertigstellung rechnet das Unternehmen, wie es auf Anfrage heißt, spätestens im Herbst dieses Jahres.

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